Kritik an Stadthallen-Plänen
Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat geplant

Bau wird auf lange Bank geschoben, so die Kritik
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Stadt-und Gemeinderäte wollen Dringlichkeitsantrag einbringen. Sie fordern eine Sofortbereitstellung der fünf Millionen Euro, die aus dem Bund kommen sollen. SPÖ und FPÖ sprechen von "Politikum" und "falschen Argumenten".

VILLACH. Nicht jeder findet Gefallen an den Plänen der Stadt für die Stadthalle Villach (mehr hierzu Gesamtprojekt soll 23,5 Millionen Euro kosten). So wird der erst 2021 mögliche Baustart scharf kritisiert.

Initiative angekündigt

Stadtrat Christian Pober (ÖVP), unabhängiger Gemeinderat Richard Pfeiler und Bernd Stechauner kündigen darum an, eine Initiative dagegen in der nächsten Gemeinderatssitzung einbringen zu wollen. „Die Botschaft des Bürgermeisters Günther Albel und des Landeshauptmannes Kaiser, die versprochenen dringenden Investitionen in die Stadthalle Villach auf nach die Gemeinderatswahlen 2021 zu verschieben, sind so ernüchternd wie enttäuschend. Inzwischen geht es auch um das Überleben unseres VSV“, meint Stadtrat Christian Pober.

"Wählertäuschung"?

Gemeinderat Stechauner ergänzt: „Albel scheint auch für die Erneuerung der Stadthalle kein Konzept zu haben“. Auch der unabhängige Gemeinderat Richard Pfeiler ist wenig begeistert. Es spricht einer vorangegangenen Aussendung von "Wählertäuschung": „Erneut wurden von Albel gemachte Versprechen, für den VSV so wichtige Investitionen rasch umzusetzen, gebrochen."

Nägel mit Köpfen

Darum sollen nun "Nägel mit Köpfen" gemacht werden. "Wir werden bei der nächsten Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen. Inhalt: die Stadt Villach stellt sofort fünf Millionen Euro aus den Kelag-Fonds bereit, um die wichtigsten – für den VSV existentiellen – Investitionen sofort in Angriff zu nehmen.“

Das sagen Sobe und Baumann

Villachs Sportreferent Harald Sobe nimmt inzwischen Stellung und geht auf die Situation im Jahr 2015 ein, als die ÖVP noch gegen das Projekt gewesen wäre. "Pober will jetzt mit Argumenten punkten, die so nicht stimmen."
Sobe betont die Vorlaufzeit, die ein Projekt jener Größenordnung brauche. "Zudem wird der Westtrakt mit dem VIP-Bereich ohnehin als erster gebaut." Sobe weist zudem darauf hin, dass sich Kärntens ÖVP-Chef Martin Gruber klar für das Projekt ausgesprochen hätte. "Er hat dabei auch den Verkauf des Landesgrundstücks an die Stadt Villach zugesichert, auf dem die zweite Halle errichtet wird. Nur die Villacher ÖVP macht ein Politikum daraus."
Verwundert äußert sich auch FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann: "Pober hat im Stadtsenat zuletzt alle Beschlüsse zu diesem Thema mitgetragen und macht jetzt ein Politikum daraus."

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