Heimo Orter
Er geht für die FPÖ in Feld am See ins Rennen

Heimo Orter

Erhard Veiter wird in der kommenden Gemeinderatswahl nicht mehr für die FPÖ als Spitzenkandidat ins Rennen gehen. Das übernimmt der parteilose Kandidat Heimo Orter. Mit Unterstützung der FPÖ will er auf den Bürgermeister-Sessel.

WOCHE: Herr Orter, Sie treten mit Unterstützung der FPÖ an, sind aber
selbst kein Parteimitglied. Warum?
Ich freue mich, dass mir die Freiheitliche Partei in Feld am See das Vertrauen ausgesprochen hat und mich als Spitzenkandidat nominiert haben. Ich war bis jetzt noch nicht in der Politik tätig und möchte überparteilich für alle Gemeindebürger da sein.


Wieso wagen Sie diesen Schritt nun?

Ich war knapp zwei Jahre in unserer Gemeindeverwaltung tätig und habe in dieser Zeit einen sehr intensiven Einblick in die Tätigkeiten und Aufgaben des täglichen Lebens einer Gemeinde mit gelebt. In dieser Zeit hat mich unser amtierender Bürgermeister gefragt, ob ich mir vorstellen könnte als sein Nachfolger zu kandidieren. Nach erstem großem Respekt und mehrwöchiger Nachdenkphase habe ich sehr gerne zugesagt, da ich mir denke, es gibt so viele, die jammern und schimpfen, aber nicht den Mumm haben dagegen etwas zu unternehmen. 
Ich wohne jetzt schon 53 Jahre in unserem schönen Ort und habe viele Entwicklungen mit gemacht und genieße es hier zu wohnen. Speziell in Corona Zeiten wurde uns wieder vor Augen gehalten wie gut es uns im ländlichen Raum geht und welche Lebensqualität wir in Feld am See haben.
Ich habe jetzt lange Zeit diese Entwicklung und Arbeit von Anderen genießen dürfen, jetzt möchte ich auch meinen Beitrag dazu leisten.

Was sind Ihre Themen?
Ich möchte gerne sehr viele unserer Themen umsetzen. Dazu zählen Bürgernähe (für jeden Bürger und seine Anliegen ein offenes Ohr zu haben), Katastrophenschutz (Hoferbergbach, Hangrutschungen usw.), da war ich sogar teilweise selbst betroffen, deshalb kann ich mit den Betroffenen sehr gut mitfühlen. Das Projekt ist ja Gott sei Dank schon im Laufen, Dank unseres Bürgermeisters Erhard Veiter. Dann Infrastruktur (Straßen, Geschäfte, Betriebe ansiedeln, Netzabdeckung Feldpanalpe Ärzte), Jugend: hier haben wir schon ein Projekt zur Förderung (LAG) eingereicht, dass wir mit unserer Jugend besprochen und dahingehend ausgearbeitet haben. Es ist notwendig, dass wir in der Gesellschaft der Jugend Raum zur Verfügung stellen wo sie sich treffen können und gemütlich eine Gemeinschaft (er)leben können. Die Jugend ist unsere Zukunft. Sie haben auch Ihren Titel „Outlaw racers“. Vereine sind überaus wichtig für unser Soziales Umfeld, das zeigt sich in Zeiten wir sie gerade erleben umso mehr. Wir haben Gott sei Dank sehr viele, sehr gut geführte Vereine in unserem Ort. Die Mitgliederzahlen dieser sprechen ja für sich.


Was machen Sie hauptberuflich?
Ich bin hauptberuflich beim Wasserverband Millstättersee als IT-Koordinator für den WVM und dessen acht Mitgliedsgemeinden tätig.
An der Politik kommt man ja heutzutage nicht vorbei, denn die passiert ja täglich in unserem Umfeld. Der wirkliche Einstieg um aktiv mitzuwirken erfolgt mit der Kanditatur als Bürgermeister. Ich denke es ist gut als politischer Neuling hier einzusteigen, da die Wege noch nicht so vorgegeben und eingefahren sind wie bei „Alten Hasen“ und damit oft neue Wege beschritten werden.


Würden Sie Ihren Beruf neben dem Bürgermeisteramt in gewohntem 
Ausmaß weiterführen wollen?
Ich bin der Meinung, dass sich das Bürgermeisteramt nicht zeitlich begrenzen lässt, werde ich diesem mein Hauptaugenmerk schenken. In wie weit sich mein Beruf mit dem Amt vereinbaren lässt wird sich zeigen. Ich bin gewohnt eine 60 bis 70 Stundenwoche zu haben, und werde die notwendigen Schritte setzen um das Amt optimal ausüben zu können.

Was sagt Ihre Familie zu ihrer Kandidatur?
Meine Familie hat das anfänglich auch mit Respekt aufgenommen steht aber voll und ganz hinter mir.

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Zur Person: Heimo Orter ist neben seinem stundenfüllenden Beruf in mehreren Vereinen aktiv. 
Wie dem Tennisklub Feld am See (8 Jahre als Obmann), Bad Klein Kichheim Mirnock Oldies, Kelag Blasorchester, Schiklub SC Gerlitze, Lionsclub
Zudem singt am Stadttheater Klagenfurt: Chorsänger bei Opernproduktionen und gibt Solokonzerte Gesang und Klavier

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