pro mente: Sozialminister will Förderstopp noch einmal überdenken

Will pro-mente-Projekt in Kärnten noch einmal prüfen lassen: Sozialminister Rudolf Hundstorfer
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  • hochgeladen von Wolfgang Kofler

KLAGENFURT (Wolfgang Kofler). Für gehörig Aufregung hat die WOCHE-Exklusivstory gesorgt, wonach in Kärnten das pro mente-Projekt "Works/Lehre" mit Jahresende eingestellt werden soll. pro mente hatte am 1. Juli schriftlich die Verständigung erhalten, dass das Programm ausläuft. Der Fördergeber, das Sozialministerium, sei nicht mehr bereit, rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr nach Kärnten zu überweisen.

28 Kündigungen

Im Projekt "Works/Lehre" werden derzeit 52 Jugendliche mit mentalen und/oder sozialen Problemen an die Arbeitswelt herangeführt. Seit dem Jahr 2009 durchliefen mehr als 350 Jugendliche das Programm. An den drei Works-Standorten in Klagenfurt, Villach und Wolfsberg sind derzeit laut pro-mente-Angaben 28 Mitarbeiter beschäftigt. Ihnen droht die Kündigung.

Weitere Gespräche

Nun hat das Sozialministerium auf den WOCHE-Bericht reagiert. Bundesminister Rudolf Hundstorfer hat angeordnet, das pro-mente-Projekt noch einmal auf Förderwürdigkeit zu prüfen. Das sagt Oliver Gumhold von der Pressestelle des Ministeriums. Dabei werde, so Gumhold, auch die "bekanntermaßen schwierige budgetäre Situation und die Frage der weiteren Mitfinanzierung von Projekten durch das Land Kärnten eine zentrale Rolle spielen."

Schlechte Quote

Gumhold verweist auf Defizite bei der Erfolgsquote des Projekts: "Einer Ziel-Vereinbarung zufolge wären mindestens 30 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ein voll sozialversicherungspflichtiges Dienstverhältnis am Arbeitsmarkt zu integrieren." Dieses Ziel sei 2013 und 2014 deutlich verfehlt worden. Es stelle sich die Frage, ob nicht andere Förderprogramme effizienter seien.

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