Park and Ride gefordert
Wann kommt nachhaltiges Dobratsch Verkehrskonzept?

Oft in der Natur anzutreffen: die Villacher Grüne Sabina Schautzer
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Voll motiviert und mit einer gehörigen Portion Optimismus starten die Villacher Grünen in das Jahr 2020 und möchten den positiven "Flow" vom Bundeskongress mitnehmen. Mit dem Rückenwind der Regierungsbeteiligung  hoffen sie auch auf eine "grüne" Verkehrswende in Villach.

VILLACH (bp). "Die Freude über das Zustandekommen einer gemeinsamen Regierung überwiegt bei uns trotz viel Kritik zur Migrationspolitik und Sicherheitspolitik", erzählt  Sabina Schautzer von den Villacher Grünen. Das Umweltministerium ist groß und erweckt auch bei den Grünen  Hoffnung auf Veränderung in Bezug auf Klimaschutz", so Schautzer weiter.
"Einer der Schwerpunkte liegt", so Schautzer, "nach wie vor bei einer deutlichen Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs sowie einer besseren Taktung des Busverkehrs in Villach. Das Radwegenetz ist immer noch nicht fertig, es gibt  noch sehr viele Radwegelücken, die so rasch als möglich geschlossen werden sollten (z.B. Bahnhofstraße-Draubrücke-Peraustraße-Hohenheimstraße-Ghonallee)." Dies ist für die umweltbewusste, fast nur mit dem Rad anzutreffende Politikerin umso unverständlicher, da das Thema Verkehrsüberlastung an vielen Knotenpunkten in Villach bereits allgegenwärtig ist. 

Park and Ride Alpenarena

Immer wieder passieren schreckliche Unfälle auf Schutzwegen und im Stadtgebiet. Maßnahmen für eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und einen entschleunigten Alltagsverkehr sind hier dringend notwendig, betont Schautzer. Auch für das Verkehrschaos am Ende der Weihnachtsfeiertage auf der Rosstratte am Dobratsch hat sie gar kein Verständnis. "Wir haben bereits 2017 einen Antrag im Gemeinderat für eine Frequenzsteigerung des Naturparkbusses eingebracht. Jeder, der an den vergangenen Feiertagen Erholung am Dobratsch suchte, weiß, wovon wir reden", erzählt Schautzer. "Warum ist es nicht möglich, dass an besonders starken Besuchertagen ein Pendelbus, der den Dobratsch in einem attraktiven Takt mit Möltschach verbindet, eingerichtet wird? Die Alpenarena wäre doch einfach als Park-and-Ride-Auffangparkplatz zu nützen." Und mit diesem ökologischen Vorschlag ist sie sicher nicht alleine. 

Klimaschutz bedeutet nicht Verzicht

"Oftmals wird Klimaschutz mit Verzicht in Verbindung gebracht, es  gilt jedoch zu erkennen, dass Klimaschutz kein Opfer, sondern eine Steigerung der eigenen Lebensqualität ist, 
und davon", betont Schautzer, "sind wir alle im Team überzeugt." Die Politikerin abschließend: 
"Wir müssen uns klar darüber werden, dass wir mit unseren täglichen Handlungen viel mehr bewirken als uns bewusst ist. Man sollte heute damit beginnen, achtsam zu sein – morgen ist es dafür schon zu spät!"

Autor:

Birgit Prasser aus Villach

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