Das Schlusslicht hat noch nicht resigniert

Daniel Brandauer von ESV Admira Villach erzielte im Herbstdurchgang zehn Treffer und liegt auf Platz vier der Torjägerliste
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  • hochgeladen von Erich Hober

Fünf Villacher Klubs bekleiden Ränge der zweiten Tabellenhälfte der 1. Klasse B. Der BSV Bad Bleiberg muss auf eine beispiellose Aufholjagd hoffen, um dem fast besiegelten Abstieg noch zu entrinnen. Der Abstand zum rettenden Nichtabstiegsplatz beträgt jedoch bereits elf Zähler.

Der ESV Admira Villach belegt derzeit Platz acht. Udo Ortoff hat als neuer Coach angeheuert und möchte ein paar Plätze gutmachen: „Wir wollen uns rangmäßig verbessern. Es kann noch alles passieren, die Spieler sind jedenfalls bereits heiß auf den Saisonbeginn.“ Ebenfalls neu an Bord sind Darko Savanovic und Asim Cetin.

Die Großen ärgern
Der SK Weißenstein überwinterte auf Platz neun. Trainer Manfred Salentinig hat mit Michael Linder (Arnoldstein) und Uwe Tschreppl (Oberglan) zwei neue Spieler im Team. „Wir wollen so schnell wie möglich von hinten wegkommen und uns im Frühjahr gut präsentieren. Ziel ist es, die Großen zu ärgern und die Hinteren zu schlagen“, sagt Salentinig.

Zum Zwölftplatzierten ASKÖ Schiefling ist Walter Freithofnig als Spielertrainer zurückgekehrt. Für ihn gibt es nur eine Vorgabe: „Wir wollen nicht absteigen, werden aber weiterhin junge Spieler einbauen. Der Herbstdurchgang war für alle eher enttäuschend.“

Beim SV Rosegg wurde Harald Kudler als Feuerwehrmann geholt, um den Abstieg noch zu verhindern. „Uns fehlen sieben Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Wir werden es auf alle Fälle probieren. Die ersten drei Partien werden richtungsweisend sein. Es wird sehr, sehr schwer werden“, so ein kämpferischer Kudler.

BSV Bad Bleiberg-Coach Christoph Stauder will nur von Spiel zu Spiel schauen und hat die Mannschaft noch nicht abgeschrieben: „Es ist nicht unmöglich, wobei elf Punkte Rückstand auf den rettenden Nichtabstiegsplatz sehr viel ist. Die Vorbereitung hat jedenfalls gepasst und wir werden nichts unversucht lassen, um oben zu bleiben“, sagt Stauder.

Autor: Harald Weichboth

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