Ein Floorball-Finale als ewiges Duell

Auf Meisterkurs: VSV Unihockey schielt nach dem Titel in der Floorball Bundesliga
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  • hochgeladen von Erich Hober

Schon beinahe unheimlich mutet die Serie des Floorball Clubs VSV Unihockey an. Mit Beendigung des Grunddurchgangs waren die Villacher 31 Spiele lang ungeschlagen. Im Halbfinale setzten sie ihre Serie fort. Fazit: 33 Spiele in Folge nicht verloren.
Halbfinalgegner war der Wiener Floorballverein. Das erste Spiel gewannen Helmut Koloini und Co. mit 8:4, im zweiten Match schien es, als könnte die Siegesserie abreißen, wie Koloini berichtet: "Gegen Ende des Spiels stand es 6:4 für uns. Dann bekamen wir eine 5-Minuten-Strafe aufgebrummt, die Wiener erzielten zwei Tore. Weil Strafen im Floorball nicht aufgehoben werden, ging's in Unterzahl weiter. Fünf Sekunden vor Spielende erzielten wir in Unterzahl das 7:6."

Eingespieltes Team

Die Stärke der Wiener war teilweise überraschend. "Zu Saisonbeginn haben wir sie noch 10:1 geschlagen. Sie wurden von Spiel zu Spiel stärker. Auch ein Trainerwechsel hat bei denen Wirkung gezeigt", so Koloini.
Die Villacher gelten als eingespieltes Team. Jeder kämpft für jeden. Dieser Einsatzwille wird nun auch im Finale gefragt sein. Der Gegner heißt Zell/See, der den Lokalrivalen KAC in die Sommerpause verfrachtet hat. Dabei kommt es nun nicht nur zum Aufeinandertreffen der beiden besten österreichischen Mannschaften, es ist auch ein Duell der ewigen Rivalen. Mit einer Unterbrechung im Jahr 2008 (damals stand Zell/See gegen Wien im Finale) kam es im Endspiel immer zur Begegnung VSV - Zell/See. "Vier Mal holten wir den Titel, drei Mal wars der Vizemeistertitel", berichtet Koloini. Im Finale hätten der VSV auch gerne gegen den KAC gespielt. "Von der Entfernung her, wärs angenehmer. Es wäre auch interessant gewesen, gegen unseren Ex-Tormann zu spielen", sagt Koloini.
Die Spiele gegen Zell/See garantieren auf jeden Fall für viel Zündstoff. "Das kann man mit Eishockey und dem VSV gegen KAC vergleichen. Die Spiele sind immer sehr knapp und auch die Emotionen kommen nicht zu kurz", meint Koloini.
Der VSV wird voraussichtlich komplett in die Finalserie starten. "Martin Plasounig hat mit dem Kreuzband Probleme. Mal sehen, ob er spielen kann", hofft sein Teamkollege.
Das Finale wird am 6. April (17 Uhr, Villach/Lind) eingeläutet. Am 7. April folgt Spiel zwei ebenso in Villach (15 Uhr). Spiel drei und vier finden dann in Zell/See statt. Ein möglicherweise entscheidendes fünftes Spiel folgt wieder in Villach.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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