Gmünd trägt Trauer, denn das Fußballmatch gegen Maria Gail endete souverän 0:3 für die Gäste!!!

Gmünd trägt Trauer - meint der Maria Gailer Fan beim Spielstand von 0:2 für Maria Gail....
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  • hochgeladen von Eva Unterweger

180 Zuschauer trotzten dem kalten Wetter, der eisige Wind wehte direkt vom Gletscher auf die wunderschöne Fußballanlage und ließ bei jedem die Jacken bis zum letzten Knopf schließen. Der leichte Regen in der ersten halben Stunde trug auch nicht zur Gemütlichkeit bei, aber dafür heizte der Spielverlauf den Zuschauern ein, aber dazu später...

Gmünd befindet sich mit 39 Punkten am 4. Tabellenplatz in der 1. Klasse B, gewann die letzten beiden Partien, herausragend war das Spiel gegen den Führenden, Radenthein, am vorigen Wochenende, welches Gmünd souverän mit 4:2 für sich entscheiden konnte.
Maria Gail dümpelt mit 13 Zählern am vorletzten Tabellenplatz herum, konnte zwar am Muttertag gegen Schiefling einen Sieg einfahren, trotzdem wurde man das Schreckgespenst des drohenden Abstiegs nicht los.

Gmünd hat mit Gollmitzer Marcel (9 Treffer) und Persterer Marko (6 Treffer) zwei gefährliche Torjäger im Team, Maria Gail hält mit Hrvacanin Branko (3 Treffer) dagegen.

Maria Gail spielte in leicht veränderter Aufstellung. David Unterweger wechselte ins Mittelfeld, Donato Cuscito dafür in die Verteidigung.
Von Beginn an drückte Gmünd ununterbrochen. Sie zeigten ihre Klasse, hatten ein gutes Stellungsspiel, die Pässe landeten, wo sie sollten, nämlich in den eigenen Reihen.

Es kam zu ungewöhnlich vielen Cornern, die die Maria Gailer Abwehr samt Tormann Manuel Burger bis zur Belastbarkeitsgrenze forderten. Eigentlich wartete jeder nur darauf, dass die Abwehr zusammenbricht, einen Fehler macht und Gmünd dem Spielverlauf entsprechend in Führung geht. Aber wie im Leben läufts auch beim Fußball nicht immer nach Plan.

Maria Gail konnte einen Konter wunderschön herausspielen und der Kapitän, Branko Hrvacanin erzielte in der 40. Minute das erste Tor für die Villacher! Verständlich, das man den Unmut der Gmündner Zuschauer laut hörte, aber noch lauter hörte man den Jubel und das Gehupe der Villacher Fans, die zwar nur in kleiner Anzahl vorhanden , aber dafür recht laut waren. Verständlich, aus Maria Gail’s Sicht wäre bereits ein 0:0 als Pausenstand nicht schlecht gewesen, wer hätte da mit der Führung gerechnet?
Beachtenswert war in der ersten Spielhälfte auch noch ein Freistoß von Daniel Rasheed aus ca 25 Metern Entfernung, der leider nur die Latte traf….

Nach der Pause versuchte zwar Gmünd, den unerwarteten Rückstand aufzuholen, aber auch Maria Gail ruhte sich nicht auf ihren Lorbeeren aus und dieser Fleiß und Einsatz wurde in der 62. Minute durch das 0:2 belohnt, wiederum war Branko der Schütze, der sich 1 Meter in die Höhe schraubte und wuchtig ins Tor köpfelte!
Die Spittaler Physiotherapeuten werden am Montag viel zu tun haben, denn bei so viel ungläubigem Kopfschütteln der Gmündner wird wohl der eine oder andere Halswirbel beleidigt worden sein.….

Den krönenden Abschluss bereitete dann in der 79. Minute Frank Konrad, der mit rechts voll durchzog – es stand 0:3!!! Der Widerstand der Gmündner war gebrochen, die ersten Zuschauer verließen vor Ende das Stadion und verpassten so einen gefährlichen Distanzschuss von Donato Cuscito, der aus 30 Metern wie ein Regenbogen aufstieg und knappest hinter dem Toreck herunter kam.

Der Schiedsrichter, der gut und aufmerksam durchs Spiel geführt hat, pfiff pünktlich ab und die Gmündner Spieler zogen sich sofort in die Kabine zurück, wogegen die Maria Gailer sich untereinander zum grandiosen Auswärtserfolg, der disziplinierten Spielweise und dem verdienten Arbeitssieg gratulierten.
Ihr Weg in die Kabine wurde begleitet von einem lauten Hupkonzert ihrer Fans, welches sie sichtbar genossen. Anschließend hörte man fast bis Malta den Siegesruf von Maria Gail‘s Mannschaft, denen dann auch noch vom mitgereisten Vorstand eine Runde Bier, „Villacher Bier“ natürlich, serviert wurde.

Wenn man diese Mannschaft gestern sah, wie gefährlich, Kampf- und Laufbereit sie spielten, welche tollen Tore erzielt wurden, ist der Tabellenplatz schwer erklärlich. Am ehesten noch mit der miesen Herbstsaison, diese Punkte gehen jetzt voll ab.

Aber was hat sich seit zwei Spielen geändert? Ich glaub fast, wir müssen mal den Trainer, Horst Stampfer, fragen, „wos er hiaz den Maria Gailern fuatat, dos de so guat woarn sein……“

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