"Kaltes Gold" für jungen Triathleten

Drei Wintertriathlon-Weltmeister: Max Zdouc, Marcel Pachteu und Lukas Malle (von links).
  • Drei Wintertriathlon-Weltmeister: Max Zdouc, Marcel Pachteu und Lukas Malle (von links).
  • Foto: KK/KTRV
  • hochgeladen von Erich Hober

WOLFSBERG. Im Aostatal in Italien fand kürzlich die Wintertriathlon-Weltmeisterschaft statt. Kärntner Sportler taten sich hervor - drei Goldmedaillen in den jeweiligen Altersklassen gingen an Max Zdouc (Sport am Wörthersee), Lukas Malle (HSV Triathlon) und Marcel Pachteu (Sport am Wörthersee).
Letzterer darf sich somit über seinen ersten richtig großen Erfolg freuen. Die junge Wolfsberger (18) bestritt seine erste Wintertriathlon-WM, Tage zuvor erreichte er den zweiten Platz bei den österreichischen Meisterschaften. "Nach der ÖM hat mich unser Vereinsboss Werner Uran gefragt, ob ich nicht auch bei der WM starten würde", erzählt Pachteu, der in Bezug auf Sport familiär vorbelastet ist. Sein Vater war Marathonläufer. "Mit zwölf Jahren bin ich mit ihm zu den Veranstaltungen mitgefahren. Irgendwann begann ich selbst zu laufen", erzählt Pachteu aus seinen Anfängen.

Immer gesteigert

Irgendwann wollte er sich auch ein Rennrad zulegen. "So kam es dann, dass ich mit dem Triathlon begann", schildert der Präsenzdiener. Aufgrund des Dienstes am Staat kann er akutuell weniger trainieren als geplant. "Ich bin erst vier Wochen dabei. Aber bald wird sich die Situation wieder bessern", grinst Pachteu.
Zu seinen Stärken zählt der gelernte Einzelhandelskaufmann das Laufen. "Beim Radfahren muss man mit Kopf fahren - vor allem beim Wintertriathlon", so Pachteu. Die dritte Disziplin im Winter ist das Langlaufen. "Das hatte immer schon einen Reiz auf mich ausgeübt. Ich wollte einfach mal was anderes probieren. Allerdings war langlaufen auch mein Manko. Mit Uran haben wir in der Villacher Alpenarena trainiert. Fortschritte stellten sich von Training zu Training ein", schildert er.

Die Entfernung

Dass ein Lavanttaler bei einem Villacher/Veldener Verein engagiert ist, ist in dieser Szene nur zum Teil ungewöhnlich. "Ich kenne Uran seit einem Triathlon 2011 in Wien. Er hat mich angesprochen und mir Begabung in diesem Sport attestiert. Mittlerweile fühle ich mich beim Verein gut aufgehoben, verstehe mich mit allen Sportlern gut", erzählt der Wolfsberger, der in seiner noch jungen Karriere bereits einige Erfolge aufweisen kann. Neben dem Weltmeistertitel beispielsweise ein 2. Platz bei der österreichischen Duathlon-Meisterschaft, Kärntner Meistertitel und die Qualifikation für die Triathlon-EM 2014.

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