„Meine Erwartungen wurden übertroffen!“

Die Fahne hoch: Mit dem Team holte Philipp Orter bei der WM  in der Türkei Gold 	Foto: KK
  • Die Fahne hoch: Mit dem Team holte Philipp Orter bei der WM in der Türkei Gold Foto: KK
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„Die Saison hat meine Erwartungen übertroffen“, bilanziert der nordische Kombinierer Philipp Orter. Nach dem Saisonabschluss kann der für den SV Villach Startende auf eine lange Liste an Erfolgen blicken.
Bei der Junioren-WM in Erzurum (Türkei) holte er mit dem Team Gold, im Einzel wurde Orter Zehnter. Im Continental Cup lief und sprang er immer in den Top 30, zuletzt schaffte er es im finnischen Kuopio im Team auf Platz eins. Er durfte weiters als B-Kader-Mitglied erste Einsätze im Weltcup bestreiten (13. Platz im Team mit Mario Stecher, 49. im Einzel in Val di Viemme). Auch beim Alpen Cup hinterließ Orter Spuren, sicherte sich den zweiten Gesamtrang.

Es wäre noch mehr gegangen
Was die Junioren-WM betrifft, hätte es im Einzel noch besser laufen können, wie Orter zugibt: „Im Training sprang ich auf die Plätze zwei und drei. Potenzial für mehr war sicher da. Ich war heuer der jüngste Österreicher im Team, habe also noch zwei Jahre Zeit, um mir eine Medaille zu schnappen.“
All die genannten Leistungen haben dazu geführt, dass er binnen eines Jahres den Durchmarsch in den A-Kader geschafft hat. „Meine Ziele für die nächste Saison sind hochgesteckt. Bei der Junioren-WM will ich unter die ersten Fünf. Erster werden, will ich nicht sagen, denn ich glaub, einen Sieg kann man nicht planen“, präsentiert sich der junge Athlet durchaus als Realist und: „Im Weltcup will ich mich von Beginn an ins Kontingent arbeiten.“

An der Konstanz arbeiten
Orter weiß, warauf es künftig bei den „Großen“ ankommen wird: „Es fehlt noch an der Konstanz. In einem Probedurchgang schaffte ich es im Springen einmal unter die Top 15. Einmal ist mir der Ski gebrochen. So gesehen war bei meinen ersten Starts auch viel Pech dabei.“

Steigern will sich Orter beim Springen und dafür noch etwas an Gewicht verlieren. „Das Laufen wird von Jahr zu Jahr besser“, so Orter. Dass er es drauf hat, hat er schon beim Sommer Grand Prix mit einem 15. Platz bewiesen, wo er auch eine der besten fünf Laufzeiten erlief.

Nun will er noch bei den österreichischen Meisterschaften der Langläufer in Hochfilzen starten. Eine lange Pause gönnt er sich nicht. „Die Vorbereitung für die nächste Saison beginnt bald. Im Vorjahr habe ich zwei Wochen pausiert und hatte dann mit einer Bänderüberdehnung zu kämpfen“, erklärt Orter seine „Abneigung“ zu langen Pausen.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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