Startschuss in Kärnten
Essen ist definitiv "Too Good To Go"

In der Bäckerei Wienerroither ist man begeistert vom Konzept
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  • Foto: Wienerroither
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Endlich auch in Kärnten angekommen ist "Too Good To Go", eine Initiative  gegen Lebensmittelverschwendung. Die App vermittelt zwischen Betrieben und Kunden. Denn Essen ist definitiv "Too Good To Go". Die Bäckerei Wienerroither und Hussel Schokoladen machen bereits mit. 

KLAGENFURT, VILLACH. Eigentlich gibt es "Too Good To Go" ja schon einige Jahre. Nach Österreich hat es der Service aber erst 2019 geschafft. Und bis es nach Kärnten fand dauerte es noch einmal ein Stück. Aber nun ist es soweit, freut sich Country Manager Georg Strasser. Mit Wienerroither und Husserl Schokoladen machen die erste beiden Kärntner Betriebe mit. 


Das ist "Too Good To Go"

"Too Good To Go", das ist eine Web-Applikation, die überschüssiges Essen und Verbraucher zusammenbringt. "Jährlich landen eine Million Lebensmittel in der Mülltonne. Um aktiv etwas dagegen zu zu tun wurde "Too Good To Go" gegründet. Denn, Essen ist einfach too good to go", so Strasser. Kurz erklärt bringt die App übrig gebliebene Lebensmittel an den Kunden. Und das für ein Drittel des Preises. "Nehmen wir ein Restaurant, das hat noch Reste vom Mittagsteller übrig, statt diese wegzuwerfen, können sie über die App um ein Drittel des Preises gekauft und später dann abgeholt werden", erläutert Strasser. Da man vorher nicht weiß, was über bleibt, ist das Essen ein "Überraschungspackerl". Abgeholt wird es vom Kunden selbst.

Unsere App ist der größte B2C Marktplatz für überschüssiges Essen.

Headquarter in Wien

Die App fungiert dabei als Vermittler, über die teilnehmende Betriebe gefunden werden. Vom Preis gehen zwischen 20 und 30 Prozent an  "Too Good To Go".
Geld, mit welchem sich das Unternehmen finanziert. Aus einem Mitarbeiter 2019, wurden inzwischen 25 allein in Österreich, das Headquarter ist in Wien. 

"Wir sind sehr erfreut über die Reaktionen unserer Kunden - besonders, da Too Good To Go ja eben offiziell in Kärnten noch nicht gestartet hat. Viele kannten die App bereits und haben sehnsüchtig darauf gewartet, sie auch bei uns im Süden nutzen zu können. Es geht den meisten dabei wirklich um Nachhaltigkeit. Der günstige Preis ist ein netter Nebeneffekt. Und viele freuen sich auch ungemein, mit dem Inhalt des Sackerls überrascht zu werden." Marianne Wienerroither-McArdle

400.000 haben die App in Österreich

In Österreich konnte man inzwischen 1.000 Unternehmen von der Idee begeistern, 400.000 Menschen ladeten die App herunter. Ein noch recht weißer Fleck auf der Karte ist Kärnten. "Das gehen wir jetzt aktiv an", so Strasser.
Zwei Kunden habe man bereits für sich gewinnen können, das sind die Bäckerei Wienerroither mit allen Filialen (Pörtschach, Velden, Villach) sowie Hussel Schokoladen in Klagenfurt (City Arkaden) und Villach (Atrio). "Wienerroither war sofort begeistert und wollten gleich mit allen Filialen mitmachen. Das hat uns super gefreut", sagt Strasser. 
Den Benefit für die Betriebe erklärt Strasser simpel: "Zum einen bekommt man für Übrig gebliebenes noch Geld, aber natürlich zählt auch ein anderer Aspekt: Man kommt zu neuen, in der Regel, zufriedenen Kunden."

Der Inhalt des Too Good To Go Sackerls ist immer eine Überraschung und kann vom User nicht mitbestimmt werden. Das würde sonst den Zweck der Lebensmittelrettung ad absurdum führen, da wir ja speziell für die Sackerl backen müssten und am Ende wieder mehr Retouren übrigblieben. Marianne Wienerroither-McArdle

Begeistert von der Idee zeigt sich Wienerroither-Chefin Marianne Wienerroither-McArdle. "Schon vor längerer Zeit ist Martin Wienerroither auf die Initiative aufmerksam geworden und sie hat sofort unser Interesse geweckt. Wir hätten bereits im März ein erstes Informations-Gespräch mit einem Mitarbeiter von Too Good To go gehabt, leider ist der Lockdown dazwischen gekommen. Dieses Gespräch wurde jetzt per Zoom-Call nachgeholt. Nur sieben Tage später, am 29. September haben wir in 4 Filialen mit Too Good To Go begonnen und es inzwischen auf alle unsere Standorte ausgeweitet." Die Abholzeiten sind bei den Wienerroither Filialen in der Regel auf eine Stunde vor Ladenschluss begrenzt.

Zur Sache

Wer über "Too Good to Go" beispielsweise ein Menü in einem Restaurant bestellt, der nimmt, was er oder sie bekommt. Das Menü ist in der Regel ein Überraschungspacket, von dem was noch da ist. 
Für Betriebe entfällt der logistische Aufwand, da die Kunden das Essen selbst holen
Die Registrierung für Betriebe erfolgt über die website; woraufhin der Betrieb weitere Informationen erhält
Informationen: toogoodtogo.at/de-at
Zahlen: Europaweit machen mehr als 30.000 Betriebe mit, die App wurde bereits mehr als 25 Millionen Mal herunter geladen
Ein Überraschungssackerl bei Wienerroither um 3,99 Euro enthält Backwaren im Wert von mindestens 12 Euro. Das sind zumeist ein Brot, verschiedene Kleingebäcke (Weckerl und Semmerl) und Mehlspeisen.

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