ÖVP fordert Maßnahmen
„Wer braucht Wasserspiele, wenn die Betriebe kaum Miete zahlen können"

Der Handel in Schwierigkeiten. Die ÖVP stellt Forderungen.
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Aufgrund der Corona-Krise: Villacher ÖVP fordert eine Neuaufstellung des Stadtbudgets. Stadtrat Christian Pober: „Wir fordern die Streichung aller nicht notwendigen Maßnahmen.“

VILLACH. Die Forderungen formuliert Christian Pober (ÖVP) klar: das Stadtbudget solle neu aufgestellt werden, nicht notwendige Maßnahmen gestrichen und Mittel aus dem Kelag-Fornds bereit gestellt werden. Dies sind nur einige der Maßnahmen, die der Villacher Stadtrat umgesetzt haben will. Und das so rasch wie möglich.

Wirtschaftskrise

„Österreich und Villach steuern wegen Corona auf eine Wirtschaftskrise zu. Die richtigen und wichtigen Maßnahmen der Regierung zum Schutz der Bevölkerung sind zu unterstützen“, sagt Nationalratsabgeordneter Peter Weidinger. Stadtrat Christian Pober ergänzt: „Die ersten Kündigungen hat es in Villach bereits gegeben. Villach wird auf die schwierigste Wirtschaftssituation seit 1945 zusteuern. Wir fordere daher eine Neuaufstellung des Budgets und die Streichung aller nicht notwendigen Maßnahmen."

Statt Wasserspiele, Betriebe stützen

Auch wenn die Unterstützungen des Bundes, der Wirtschaftskammer und weiterer Institutionen sicherlich auch helfen würden, wird jede Gemeinde Maßnahmen ergreifen müssen, um die wirtschaftlichen Folgen möglichst gering zu halten. „Wer braucht Wasserspiele an der Drau um 180.000 Euro, wenn unsere Betriebe kaum mehr ihre Mieten zahlen können“, so Pober weiter. Derartige Budgetposten müssten in einen Wirtschafts- und Sozialfonds zusammengefasst werden, fordert der Stadtrat. 

Kritik am Ausbau-Plan für Eishalle

Auch Kritik übt er am Ausbau-Plan für die Eishalle: "Wenn man bereit ist sechs Millionen für eine zweite Eishalle auszugeben muss man auch das Geld für unsere Betriebe und Arbeitsplätze haben."

Die Forderungen im Detail:

  • Es muss eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden und ein Budgetconvent mit allen Parteien.
  • Die Wirtschaftsförderungen müssen auch mit Mitteln des Kelag Fonds aufgewertet werden. 
  • Der Rettungsschirm für die Betriebe sollte zwei Millionen Euro umfassen.
  • Bei Härtefällen muss die Stadt für Betriebe die Mieten für mehrere Monate übernehmen.
  • Abfederungen gemeinsam mit WKO, KWF, AMS und AK und von der Stadt finanziell unterstützt 
  • Stärkung des Sozialbudgets
  • Aussetzung/Verringerte Einhebung der Vergnügungssteuer und Kommunalsteuer
Autor:

Alexandra Wrann aus Villach

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