"Wir werden den V Club komplett umbauen"

Nach Jahren der Stagnation geht es heuer nach oben: V-Club-Boss Rüdiger Kopeinig hat Grund zum Optimismus
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  • Foto: V Club
  • hochgeladen von Wolfgang Kofler

VILLACH. Seit 2013 führt Rüdiger Kopeinig (44) Villachs Großraumdisko "V Club". Mit der WOCHE spricht er über das hohe Unternehmerrisiko in seiner Branche und geplante Umbauten.

WOCHE: Der Rapper Sido, Marco Ventre, Lesben-Shows: Das Programm des "V Clubs" ist zuletzt deutlich bunter geworden. Kritiker könnten sagen: Es wirkt ein wenig planlos.
KOPEINIG:
Nein, gar nicht. Wir stellen uns nur breiter auf, versuchen, den Leuten mehr Show zu bieten. Die angesprochene Erotik-Show zum Beispiel war sehr gut besucht.

Muss man als Disko-Betreiber den Leuten mehr bieten als früher?
Keine Frage. Die Erwartungshaltung ist sehr hoch. Ich gehe so weit zu sagen, dass unser Bereich der bei weitem schwierigste in der gesamten Gastronomie ist.

Warum?
Weil der Aufwand enorm ist. Wir geben heuer alleine für Sicherheit eine sechsstellige Summe aus. Dazu kommen hohe Summen für Werbung. Auch Stars wie Sido kosten Geld. Wenn man die ausgelagerten Bereiche Sicherheit und Reinigung dazu nimmt, sind bei uns in Summe an die 150 Leute beschäftigt. Oder unser sehr erfolgreiches Taxiangebot, um die Leute zum Club und nach Hause zu bringen: Das ist die Zukunft. Man muss ein All-in-Paket bieten. Aber all das muss man erst einmal einspielen.

Rentiert sich der Aufwand?
Es schaut gut aus, ja. Heuer geht der Umsatz wieder deutlich nach oben. In den Jahren davor, das muss man ganz offen sagen, haben wir stagniert. Das konnte natürlich keine Dauerlösung sein. Daher die Show-Offensive.

Welche Umsätze machen Sie?
Im Vorjahr waren es insgesamt rund 5,5 Millionen Euro.

Gibt es, zusätzlich zur Show-Offensive, weitere Pläne für den "V Club"?
Ab 2018 werden wir ein Nichtraucher-Betrieb sein. Das heißt, wir werden vor der Tür einen Raucherbereich benötigen. Und zusätzlich planen wir einen Totalumbau der Anlage. Der Zeitpunkt dafür steht noch nicht genau fest. Aber in den kommenden drei Jahren wird der "V Club" einmal für drei Monate geschlossen sein. Dann kommt alles neu.

Was wollen Sie ändern?
Wir möchten die Generation über 30 Jahre verstärkt an uns binden. Dafür brauchen wir ein eigenes Angebot mit eigenem Eingang. Die Bowlingbahn werden wir um eine innovative Gastronomie ergänzen. Die fehlt uns derzeit.

Wie viel wird der Umbau kosten?
Wir gehen von 2,5 bis 3 Millionen Euro aus.

Autor:

Wolfgang Kofler aus Villach

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