07.09.2014, 07:42 Uhr

Manchmal brauchst es ein großes Wunder - oder viele kleine

Bei einem langen Gespräch am Rand des Sommerfestes erzählte mir ein junger Afghane: "Ich habe meine Familie zurücklassen müssen. Meine Frau und meine Kinder habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen und auch nichts von Ihnen gehört. Ich hatte ein gutes Leben. Dann ist durch religiöse Einflusse alles zerstört worden.
Alles wurde mir genommen: Familie, Besitz, Geschäft und Beruf. Ich kann kaum schlafen. Ich bin nicht hier, um zu essen, sondern um Antworten zu finden.
Ich glaube Gott spielt mit mir."

Da stehst Du daneben und weißt nicht wirklich, was Du darauf antworten sollst, Die sicherlich vorhandenen Sorgen deines Lebens erscheinen dagegen klein und unbedeutend. Es zerreißt dir das Herz.

Und doch ist im Hintergrund ein nicht zu verleugnender Erfahrungsschatz, der mich daran glauben lässt, dass alles seinen Sinn und seine Bedeutung hat. Und letztlich darauf hoffen und daran glauben, dass sich letztlich alles zum Guten wenden wird. Die Verheißung steht geschrieben:

Denn siehe, ich bin Gott; und ich bin ein Gott der Wundertaten; und ich werde der Welt zeigen, dass ich derselbe bin gestern, heute und immerdar; und ich wirke nicht unter den Menschenkindern, außer gemäß ihrem Glauben.

https://www.lds.org/scriptures/bofm/2-ne/27?lang=d...

Ich wünsche es jedem, es selbst zu erleben. Schritt für Schritt. Zumindest einmal den inneren Frieden zu spüren, den nur Gott zu schenken imstande ist, wäre ein guter Anfang. Und dann einfach eine Nacht durch zu schlafen ist ein guter Beginn.
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