22.11.2017, 17:16 Uhr

In trauter Verborgenheit ...

Ade, ihr Sommertage,
wie seid ihr so schnell enteilt.
Gar mancherlei Lust und Plage
habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
zu wandeln im Sonnenschein.
Nur die verflixten Mücken,
mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
dem Sange der Vögel gelauscht,
dann kam natürlich ein Regen
auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
nach Süden sich aufgemacht.
Bei Tage krächzen die Raben;
die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause,
in vertrauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrießen,
mein Liebchen, ich und du.
Wir halten uns warm und schließen hübsch,
feste die Türen zu.


Wilhelm Busch
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 22.11.2017 | 17:49   Melden
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Hildegard Stauder aus Villach | 22.11.2017 | 17:59   Melden
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Hans Baier aus Graz-Umgebung | 22.11.2017 | 19:29   Melden
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Helga Amh aus Bruck an der Leitha | 22.11.2017 | 19:44   Melden
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Elisabeth Schnitzhofer aus Tennengau | 22.11.2017 | 22:12   Melden
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 22.11.2017 | 22:19   Melden
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Isabel k. aus Wolfsberg | 22.11.2017 | 22:46   Melden
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Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 23.11.2017 | 07:46   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 23.11.2017 | 16:58   Melden
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Hildegard Stauder aus Villach | 24.11.2017 | 08:31   Melden
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