05.12.2017, 17:49 Uhr

Sexuelle Belästigung

Eine effiziente Strategie haben die Nymphomaninnen entwickelt, um sich vor ihrer eigenen, kaum zu beherrschenden Triebhaftigkeit zu schützen.

Bei jeder noch so harmlosen visuellen, taktilen oder akustischen Annäherung von einem Mann schüttet ihr Hypothalamus nämlich Sexualhormone aus, welche die Damen in höchste Erregung versetzen. Die ist im Bett zwar erwünscht, in der Öffentlichkeit jedoch problematisch. Sie klagen daher wegen sexueller Belästigung. Die Österreichische Justiz spielt mit und verhängt empfindliche Strafen. Dies wissen die Männer inzwischen und halten daher Abstand. Die Berührung des Hinterteils oder der Oberschenkel und sogar das darauf Starren wird zur sexuellen Attacke. Damit dieser Tatbestand gegeben ist, mussten diese Körperteile als Geschlechtsteile deklariert werden; denn das Wort Geschlechtsmerkmal zählt nicht, da auch Männer diese Körperstellen haben (eine Neuordnung der Anatomie). Legt er in aller Freundschaft seinen Arm um ihre Schulter und sie ihren um seine Taille, so könnte diese Berührung, die bei nicht befreundeten Personen unter "sexuelle Belästigung" fällt, zur Klage wegen öffentlichen Ärgernisses führen.

Wegen eines schmachtenden Blickes kann man sich ans Gericht wenden, denn wer weiß, was dieser Unhold im Schilde führt. Ein taxierender Blick auf den Ausschnitt, auch wenn der Busen, der bereitwillig gezeigt wird, noch so klein und unerotisch ist, kann bestraft werden.Ein Witz im erotischen Bereich mit Pointe löst bei den Mannstollen Fleischeslust aus. Jemandem die Hand zu streicheln, ist ein seit Jahrtausenden gewohnter Akt von platonischer Zuneigung. Die gewissen Frauen zeigen dabei jedoch Merkmale der Brunst.

Kosenamen sind diskriminierend, Figur und Kleidung dürfen nicht mehr verbal begutachtet werden; auch bei positiver Aussage. Spricht ein Herr eine Einladung aus, so sollte er eine notarielle Beglaubigung zeigen, welche Harmlosigkeit bestätigt. Mit seiner plumpen Vertraulichkeit:"Darf ich es wagen, ihnen Arm und Geleit anzutragen", stünde Dr.Faust, (pornographische Schrift Goethes),heute bereits mit einem Bein im Gefängnis.

Dass Exhibitionismus bestraft wird, ist in Ordnung. Beginnen sollte man bei TV-Sendungen. In Opern, Theaterstücken, Dokumentationen, Spielfilmen etc. laufen ständig und völlig unmotiviert nackte Frauen und teils auch Männer umher. Hier spielt aber Geld und die sogenannte Künstlerische Freiheit eine Rolle.

Wie schön war meine Jugend, in der sexuelle Belästigung durchaus als Wertschätzung der völlig normalen Mädchen anerkannt wurde. Heute könnte ich diese klagen, da sie oft an meinem Vollbart, (sekundäres Geschlechtsmerkmal), gezupft haben.

Eine österreichische Sportlerin geht jetzt vor Gericht, da sie vor 40 Jahren sexuell belästigt worden war und durch die Erinnerung daran bis jetzt seelische Höllenqualen  leiden musste.

Übrigens: Das Kamasutra ortet bei den Damen einen um ein Vielfaches stärkeren Geschlechtstrieb als bei Männern.
Einen realistischen Zugang zu modernen Erscheinungen zeigt Deutschland. Es gab über 1000 Anzeigen wegen sexueller Belästigung in einer Sylvesternacht. Es gab eine Verurteilung wegen Taschendiebstahl.


  
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