21.10.2016, 23:43 Uhr

Villacher Kaffee-Spendeaktion übertrifft alle Erwartungen

Freuen sich über den Erfolg der Aktion: Gordon Kelz (rechts) und der Luis-Chef Luis Goncalves Mendes
VILLACH. Was für ein schönes Zeichen von Menschlichkeit! Die Kaffee-Spendeaktion des Villachers Gordon Kelz übertrifft alle Erwartungen. Nur drei Tagen nach einem Bericht in der WOCHE warten mehr als 100 Cappuccini bei der Kaffeehaus-Eisdiele Luis in der Italienerstraße darauf, ausgetrunken zu werden.

Das Konzept

Zur Erinnerung: Kelz hat die aus Italien stammende Idee des "cafe sospeso" nach Villach gebracht. Sie funktioniert so, dass man – in diesem Fall bei Luis – einen Kaffee mehr bezahlt als man getrunken hat. Das "überschüssige" Getränk wird auf einer Liste notiert und steht Menschen zur Verfügung, denen es finanziell gerade nicht so gut geht. Sie können ganz normal zu Luis gehen und einen "Cafe Lei" (so heißt die Aktion in Villach) bestellen. Oder auch zwei, überhaupt kein Problem.

Gesellschaftsleben

Mit dieser Aktion wollen Kelz und die Luis-Betreiber auch Menschen, die jeden Cent drei Mal umdrehen müssen und die sich keinen Kaffee leisten können, die Möglichkeit geben, am Gesellschaftsleben teilzunehmen. "Machen Sie davon Gebrauch", sagt Kelz und fügt mit einem Lachen hinzu: "Es wurden übrigens auch ein paar Eisbecher, Kakao und Tees spendiert. Die müssen dringend weggetrunken werden."

Medien-Interesse

Die Aktion ist auch medial ein Aufreger: Nach der WOCHE haben auch die Kronen Zeitung, der ORF und Servus TV berichtet.
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Hildegard Stauder aus Villach | 22.10.2016 | 09:39   Melden
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