24.10.2017, 17:00 Uhr

Villachs Ninjas am Weg zum Warrior

Mario Bugelnig stellt sich in seinem Einhorn-Kostüm der sportlichen Herausforderung (Foto: Puls 4/Kniepeiss)

Marvin Schuppe und Mario Bugelnig aus Villach wollen den Parcours von Ninja Warrior Austria bezwingen.

VILLACH (aju). Marvin Schuppe, selbstständiger Fitnesstrainer, und Mario Bugelnig, Soldat, beide aus Villach, stellen sich dem Hindernisparcours von Ninja Warrior Austria.

Zielgerichtete Vorbereitung

"Nachdem ich die amerikanische Sendung gesehen habe, war für mich klar: Sollte es einmal Ninja Warrior in Österreich geben muss ich da mitmachen und die Hindernisse ausprobieren", sagt Schuppe. Als Fitnesstrainer hat sich der 25-Jährige deshalb auf diese neue Herausforderung auch besonders gut vorbereitet. "Viele der Hindernisse fordern neben Kraft und Ausdauer auch sehr viel Geschicklichkeit, Koordination und Beweglichkeit, habe ich probiert, meine Übungen bestmöglich nach diesen zu richten und auszubauen", sagt Schuppe.

Zufrieden mit Ergebnis

Beim Training geholfen hat ihm sein Sport Calisthenics/Street Workout, bei dem es vor allem um das Training mit dem eigenen Körpergewicht geht. Am meisten Respekt hatte er allerdings vor der "Wall". Einer vier Meter hohen, nach vorne gewölbten Wand, die es zu erklimmen galt. "Was man mir im Fernsehen wahrscheinlich nicht sieht: Ich war leider erkältet und war nicht in Topform, da meine linke Schulter angeschlagen war", sagt Schuppe.

Pink Unicorn

Mario Bugelnig hingegen stieß über Soziale Medien auf dieses Fernsehformat. "Nachdem ich ja für jeden Spaß zu haben bin, dachte ich mir, ich bewerbe mich", sagt Bugelnig. Nun bestreitet der 28-jährige Villacher in seinem unverkennbaren Einhorn-Kostüm unter dem Namen "Pink Unicorn of Love" den Parcours. Durch diese Teilnahme angespornt, will der Bundesheersoldat auch in Zukunft an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. "Solange es eine Rangliste gibt, möchte mein innerer Dämon meinen Namen ganz oben sehen", sagt Bugelnig.

250 Likes

Sein Kostüm hat ihm seine Freundin geschenkt. "Sie weiß, dass ich gerne auffalle. Ich habe das Kostüm sofort anprobiert und ein Selfie auf Facebook gepostet", sagt Bugelnig. Versehen mit dem Aufruf, dass er bei 250 Likes mit dem Kostüm im Fitness Center trainieren würde. Nach weniger als 24 Stunden waren 250 Stimmen beisammen und ein Beweisvideo für seine Fangemeinde folgte. "Mir ist so gut wie nichts peinlich und ich würde es schön finden, wenn die Menschen mehr lachen würden, denn das Leben ist ernst genug", sagt Bugelnig.

Zu den Personen

Marvin Schuppe ist 25 Jahre alt und selbstständiger Fitnesstrainer aus Villach.
Er möchte nun die erste Ninja Schule Österreichs in Villach eröffnen und somit Trendsportarten fördern und unter einem Dach vereinen. Hierzu ist er allerdings noch auf der Suche nach Sponsoren.
Neben seiner Teilnahme möchte er im kommenden Jahr als "Maveletics" bei der österreichischen Staatsmeisterschaft antreten und in der Szene national und international auf möglichst vielen Veranstaltungen dabei sein und nebenbei die Trensportart Street Workout in Österreich etablieren.

Mario Bugelnig ist 28 Jahre alt und gelernter Webdesigner. Nach seiner Multi-Jobbing Phase hat er sich beim Militär verpflichtet und strebt nun eine Offiziers-Laufbahn an.
Neben seiner Arbeit als Webdesigner brachte er nur 48 Kilogramm auf die Waage. Seine Freizeitgestaltung bestand aus Videospielen. 2010 entschloss er sich da, sich bei einem Fitness-Studio einzuschreiben und sein Leben zu verändern. "Die ersten körperlichen Erfolge konnte ich sehr schnell verzeichnen und mir gefiel der Wandel. Einige Zeit später hatte ich meinen Job als Webdesigner gekündigt und wollte etwas mit meinem Körper anfangen", sagt Bugelnig.
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