14.09.2016, 13:13 Uhr

Weiter Warten auf Sanierung der Landskroner Rumpelpiste L49

Vielleicht Villachs kaputteste Straße: Die L 49 in Landskron

Entgegen der Ankündigung im April gibt es keinen Baubeginn im September. Nächstes Ziel: Frühjahr 2017.

LANDSKRON (kofi). Die Presseaussendung von Villachs Noch-Stadtrat Andreas Sucher datiert vom 20. April 2016 – und sie war euphorisch: Endlich habe man die seit Jahren überfällige Sanierung der Ortsdurchfahrt Landskron mit dem Land Kärnten ausverhandelt. Baubeginn für die "L49 neu" sei Mitte September. Die Arbeiten wären "bis spätestens Ende des Jahres abgeschlossen."

Erneute Verzögerung

Gut, dass Sucher nicht dazu gesagt hat, welches Jahr er meint. Denn es gibt – zum wie vielten Male eigentlich? – erneut Probleme. Zwar habe man "nach langwierigen Diskussionen" einen Konsens für die Arbeiten finden können, sagt Larissa Herzog-Sternath, Sprecherin von Straßenbau-Landesrat Gerhard Köfer. Auch die nötigen Grundstücksablösen seien erfolgt. Doch ein Baubeginn im heurigen Jahr sei eher unwahrscheinlich. "Das hängt von der budgetären Bedeckung ab", sagt Herzog-Sternath. Und da müsse man die aktuellen Katastrophenschäden, etwa in Afritz, miteinberechnen.

Noch keine Ausschreibung

Zudem gibt es noch keine Ausschreibung, wie Sucher bestätigt. In den nächsten Tagen soll es einen weiteren Lokalaugenschein geben. Fazit: Die Landskroner werden also wohl bis zum Frühjahr 2017 auf die Sanierung der Rumpelpiste quer durch ihren Ort warten müssen.

Die Kosten

Die Gesamtkosten für das erneut verschobene Projekt betragen 700.000 Euro. 500.000 Euro kommen vom Land Kärnten, 200.000 Euro von der Stadt Villach.
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