08.08.2018, 18:00 Uhr

Aufschub für die Draulände? "Das ist ein Schlag gegen die Innenstadt"

Stadtrat Christian Pober (ÖVP) (Foto: Hannes Pacheiner)

Stadtrat Christian Pober (ÖVP) reagiert auf Harald Sobes (SPÖ) Vorhaben, einige Bauprojekte womöglich zurückzustellen.

VILLACH. Mit der WOCHE sprach Stadtrat Harald Sobe (SPÖ) über das Villacher Verkehrskonzept, Projekte und Visionen. Und auch darüber, dass zugunsten anstehender Realisierungen, wie der Radweg zur Infineon, anderes, wie die Draulände, wahrscheinlich warten werde müssen. 
Auf diese Pläne reagiert nun Stadtrat Christian Pober. "Man spricht vom Kraftpaket für die Innenstadt - was ist die Reaktion des Planungsreferenten? Wir verschieben den Umbau der Draulände, um an anderen Projekten zu arbeiten. Dies zeigt einmal mehr, die planlose Herangehensweise von Stadtrat Sobe im Bezug auf den Straßenbau in Villach."

"Stadtrat lässt alle im Stich"

Laut dem ÖVP Stadtrat und Marktreferenten wären sowohl Unternehmer an der Draulände, als auch Marktbeschicker und Innenstadt-Bewohner "jetzt schon Mehrbelastungen durch die konzeptlosen Straßensperrungen" ausgesetzt.  "Dies jedoch ohne Jammern und ohne Streit, nein mit Baustellenparties und viel Vorfreude auf die umgebaute Straße. Jetzt lässt Stadtrat Sobe alle im Stich und will in einem anderen Stadtteil weiterbauen, vermutlich bis zum nächsten Planungsreferenten der sich der Sache dann annehmen muss", sagt Pober rund betont: „Es kann nicht sein wie hier mit Menschen umgegangen wird nur weil man kein Konzept hat.“

Alleen müssen bleiben

Auch "Gedankenexperimente" wie jenes, Alleen wegreißen zu müssen (Anm. 10. Oktober Straße), "nur um schnellstmöglich die eigenen Planungsfehler im Radwegenetz auszubügeln", sei, laut Pober, ein Verbrechen an der Stadt. "Die Hitzewellen werden mehr werden, hier noch weniger Grün nur anzudenken scheint mir der falsche Weg."

Draulände "unumgänglich"

Abschließend fordert Pober Sobe auf, an den Plänen der Draulände festzuhalten: "Alles andere wäre ein Frontalangriff auf den Markt, die Unternehmer und die Bewohner eines benachteiligten Stadtteiles."
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