26.11.2016, 14:39 Uhr

EU-Beitritt der Türkei

Das Katz (Erdogan) und Maus Spiel des Türkischen Präsidenten mit den EU-Oberhäuptern sorgt allgemein für Belustigung. So bekommt die Türkei, neben einigen Milliarden Euro für die Flüchtlinge, auch jährlich 255 Millionen Euro nur dafür, dass sie ein Anwärter für einen EU-Beitritt ist. Das Geld soll für Investitionen, Reformen etc. verwendet werden, die das Land näher an Europa heranführen soll. Nur der Naive glaubt, dass eine starke Persönlichkeit wie Erdogan wirklich zur EU will, um sich von deren Schikanen gängeln zu lassen. So unternimmt er immer irgend etwas, um nicht beitreten zu müssen, damit diese Geldquelle nicht versiege.

Erfreuliche Nachrichten kommen von der UNO. Ban Ki-Moon berichtet, dass die Verhandlungen mit Zypern so weit gediehen seien, dass man bald mit einer Vereinigung des Türkischen und Griechischen Teils zu einem zweiteiligen, föderalistischen EU-Mitgliedsstaat rechnen könne. Dabei ist es vorgesehen, dass Beschlüsse nur dann angenommen oder gefasst werden können, wenn beide Teile einverstanden sind. Eine wunderbare Gelegenheit für Erdogan über den türkischstämmigen Teil mit einem Veto, wie die Wallonie, die gesamte EU lahmlegen zu können.
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