09.09.2014, 09:00 Uhr

Million für Ideen der Bürger

Vize-Bügermeister Günther Albel geht für die SPÖ in die Wahl im kommenden März (Foto: KK)

Günther Albel will "starke Mehrheit" für seine SPÖ. Nach der Wahl sollen Villacher Projekte umsetzen.

Drei Monate sind vergangen seit Bürgermeister Helmut Manzenreiter seinen Rückzug aus der Politik ankündigte. Ebenso lange ist sein Vize Günther Albel als künftige Nummer eins in der Villacher SPÖ bekannt. Er wird als Spitzenkandidat in die Gemeinderatswahl im März gehen.

Rückzug in der Familie
"Politik verändert das Leben", sagt er nach zwei Jahren. Die Schritt zur Nummer eins hat - nach über zwei Jahren im Amt - weitere Veränderungen gebracht. "Die Zeit mit der Familie ist intensiver geworden", reflektiert Albel. Er sei dankbar für das Rückzugsgebiet bei seiner Ehefrau und den beiden Kindern.
Seine Bürgernähe will er weiter beibehalten. "Ich bin nicht Helmut Manzenreiter", sagt er klar. "Ich will meine eigene Handschrift zeigen." Diese sei geprägt von Handschlagqualität und Umsetzungsstärke.

Eine Million für Projekte
Ein Projekt kündigt er bereits an. "Die Stadt Villach Geld für Projekte aus der Bevölkerung zur Verfügung", so der Plan. Eine Million Euro sollen in der nächsten Legislatur-Periode jährlich dafür aufgewendet werden. Albel: "Die Bürger bringen die Projekte; eingekauft wird bei der heimischen Wirtschaft."
Den Ideen der Villacher greift Albel nicht vor. Eines gibt er allerdings zu bedenken: "Die Stadt ist die sechstgrößte Tourismus-Gemeinde Österreichs - Ziel muss immer ein lebenswertes Villach sein."
Seine Ziele für die Wahl in knapp sechs Monaten stehen ebenfalls bereits fest. "Ich will den erfolgreichen Villacher Weg weitergehen", so Albel. Als abschreckendes Beispiel bemüht er die Landeshauptstadt. "Villach darf nicht Klagenfurt werden", findet er klare Worte.
Deshalb sei eine "starke Mehrheit für die SPÖ" wichtigstes Ziel für den Urnengang. Gemeint ist wohl, dass er die absolute Mehrheit zurückerobern will. Im Jahr 2009 kam die SPÖ auf in Villach auf 44,6 Prozent der Stimmen. Das BZÖ erreichte 25,9, die ÖVP 18,9 und die Grünen 5,6 Prozent. "Ständiges Parteien-Hickhack lähmt", verweist er erneut auf die politische Situation in Klagenfurt.
Bedeckt gibt Albel sich zum Ziel bei der Bürgermeister-Wahl. "Der Bürger entscheidet", sagt . "Ich kann mir nur ins Spiel bringen." Er hofft auf einen Sieg im ersten Wahlgang.
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