20.04.2017, 14:25 Uhr

Villachs Volleyballerinnen gelingt der Aufstieg in Eigenregie

Selfie der Siegerinnen: Mit diesem Schnappschuss feierten die Volleyball-Damen via Facebook den Meistertitel (Foto: KK)
Meistertitel mit interner Trainerlösung: Die Villacher Volleyballdamen spielen wieder in der Bundesliga.

VILLACH. Zu Beginn der Saison standen die Volleyball-Damen des SV ASKÖ Villach mit dem Rücken zur Wand: Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga Süd kam ihnen sogar der Trainer abhanden. Selbst daran sollte ein Neustart nicht scheitern. Kurzerhand nahmen die Spielerinnen Kristina Thurner und Andrea Weiss zusätzlich selbst das Trainerzepter und somit die Zukunft des Teams in die Hand.

27 Spiele – 25 Siege

Am Ende der Saison sollte sich dieser Weg eindrucksvoll bestätigen: Die Volleyball-Damen aus Villach eroberten den Meistertitel in der Kärntner Liga und setzten sich gegen den TSV Hartberg in der Relegation um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga durch. „Unsere Saisonbilanz ist mehr als erfreulich: 25 Siege in 27 Spielen“, sagt Thurner.

Sieg gegen Hartberg

Vor allem in der Relegation wuchsen die Spielerinnen über sich hinaus: Nach dem 3:2-Sieg im ersten Spiel zu Hause in der Halle St. Martin setzte es auswärts eine 1:3-Niederlage. „Im alles entscheidenden dritten Spiel haben wir uns von Ballwechsel zu Ballwechsel gesteigert“, analysiert Weiss. Angetrieben vom heimischen Publikum ließen die Villacherinnen den Steirerinnen keine Chance und gewannen das Spiel mit 3:1.

Zukunft gesichert

Was das Trainerinnen-Duo neben Meistertitel und Aufstieg besonders stolz macht, ist die zweite Mannschaft, die nach dem Neustart in der Kärntner Liga installiert wurde. Diese kämpft aktuell noch um den beachtlichen 5. Platz in der Kärntner Meisterschaft. Die personelle Zukunft der Volleyball-Damen des SV ASKÖ Villach ist jedenfalls gesichert. „Die zweite Mannschaft besteht ausschließlich aus U15-Nachwuchsspielerinnen“, freuen sich Thurner und Weiss.
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