09.01.2018, 12:00 Uhr

Experte warnt vor Apple Sicherheitslücke

CPU (Foto: pixabay)

Der Jahreswechsel ist eine optimale Gelegenheit, seine Kennwörter zu ändern, rät der in Velden und Wien wohnhafte IT-Experte Oliver Zieger.

VELDEN. Auch in besonderem Hinblick auf den Intel Skandal der vergangenen Woche: "Der weltgrößte Produzent Intel für Herzstücke praktisch jeder digitalen Errungenschaft unserer Zeit hat schwerwiegende Schwachstellen zugegeben. Wenn sie einen Apple PC, ein Iphone, Apple Tablet, oder einen Windows PC der letzten 10 Jahre besitzen, besteht aktuell kein Schutz vor Hackerangriffen." Die Schwachstelle liege direkt in der Central Processing Unit, dem Herz jedes digitalen Geräts, und könne "in jeder Umgebung bei jeder Tätigkeit, ob Surfen, E-Mail-Schreiben, Online-Banking, USB Stick-Anstecken, Fotos-Machen ausgenützt werden", so Zieger.

Unter der Bezeichnung "Meltdown" und "Spectre" wurden zwei Schwachstellen veröffentlicht, erklärt Zieger, die eine Vielzahl von Angriffen "auf defakto jedes heute verwendete Gerät ermöglichen", erklärt der Fachmann.

Ausnahme: AMD

Ausnahme würden lediglich AMD basierte System darstellen, die jedoch einen geringen Marktanteil aufweisen. "Man könnte behaupten, dass ein Zweitschlüssel jedes ihrer Autos der Kriminellen Welt zur Verfügung steht. Und nicht nur ihres Autos. Sondern auch Eigenheim, Tresor, Gartenhütte, Bankschließfach und sogar sämtliche PINs." 
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