30 Jahre Pro Mente ATZ und Tagesstruktur
Aufbauarbeit hat Erfolg

Walther Silberbaur in der Werkstatt mit Regionalleiter Valentin Schweitzer und ATZ-Betriebsleiterin Andrea Lindorfer (v.l.).
  • Walther Silberbaur in der Werkstatt mit Regionalleiter Valentin Schweitzer und ATZ-Betriebsleiterin Andrea Lindorfer (v.l.).
  • Foto: Pouget
  • hochgeladen von Jürgen Pouget

Pro Mente Arbeitstrainingszentrum und Tagesstruktur feiern in Vöcklabruck ihr 30-Jahr-Jubiläum.

VÖCKLABRUCK. "In den dreißig Jahren haben die Bereiche eine tolle Entwicklung genommen", sagt Regionalleiter Valentin Schweitzer zum Jubiläum von Pro Mente Arbeitstrainingszentrum (ATZ) und Tagesstruktur. Vor allem mit dem Chancengleichheitsgesetzt sei viel möglich geworden.

In der Tischlerei

"Ich bin Handwerker mit Herz und Seele", sagt Trainingsmitarbeiter Walther Silberbaur von sich. Er arbeitet in der Tischlerei der Pro Mente. Nach seiner Therapie sei ihm aus der Patsche geholfen worden, sagt er. Jetzt möchte er seine Belastungsgrenzen ausloten: Wie gut ist seine Konzentration und sein Durchhaltevermögen? Die Pro Mente unterstützt ihn dabei. Ziel ist, schrittweise seine Gesundheit wieder zu stabilisieren. Sinnvolle Beschäftigung ist dabei wesentlich. Die Zugehörigkeit zu Betrieb und Kollegen helfe und ermögliche die Gemeinschaft, die für die psychische Gesundheit nötig ist, sagt ATZ-Betriebsleiterin Andrea Lindorfer. Sie ist für 30 Trainingsmitarbeiter in Küche und Gastro, in Tischlerei und Grünpflege sowie in Fertigung und Büro zuständig. Für die Trainingsmitarbeiter sind 15 Monate vorgesehen. Und auch die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt gelinge sehr oft.

Die Fahrradwerkstatt

Im Unterschied zum ATZ hat die Tagesstruktur keinen direkten arbeitsrehabilitativen Auftrag, sagt Thomas Fehringer. Er hat die fähigkeitsorientierte Aktivität, wie der Bereich jetzt heißt, von Beginn aufgebaut. Die erste Tagesstruktur wurde im Februar 1990 begonnen. Gestartet wurde mit Bastel- und Kreativangeboten. Heute werden Dienstleistungen erledigt: Wäscherei, Fahrradwerkstatt und ein industrieller Fertigungsbereich. Günther Pietsch ist seit 2001 in der Tagesstruktur. Seine Arbeit als verlässlicher Fahrradmechaniker bedeutet ihm viel. "Ich bin froh, dass es das gibt und ich Teil der Familie sein kann", sagt er.

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