Bürger fürchten Lärm

Die Anrainer befürchten unter anderem, dass ihre Aussicht gravierend beeinträchtigt wird.
  • Die Anrainer befürchten unter anderem, dass ihre Aussicht gravierend beeinträchtigt wird.
  • Foto: Amort
  • hochgeladen von Maria Rabl

MONDSEE (rab). Kommenden Dienstag wird in Mondsee über den Bau eines Betriebsgebäudes in der Herzog-Odilo-Straße nach der Autobahnunterführung verhandelt. Die Anrainer des Ortsteils Schlößl fürchten nun, dass das geplante Bauvorhaben ihre Lebensqualität verschlechtere.

"Ein Gewerbe-Bau dieser Größenordnung in einer de facto nahezu ausschließlichen Wohngegend würde den Charakter und das Ortsbild des Ortsteiles sowie das touristische Ambiente gravierend zum Nachteil verändern", betonen sie in einer Petition an Bürgermeister Karl Feurhuber mit rund 250 Unterschriften. Zudem würde der zu erwartende Lkw-Verkehr die Lärm- und Geruchsbelastung die bestehende Belastung durch die Autobahn verstärken und die Kinder wären am Schulweg einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. Auch eine befürchtete deutliche Wertminderung der Liegenschaften wird in der Petition thematisiert.

"Ich verstehe die Bedenken der Anrainer, allerdings ist bei dem Vorhaben baurechtlich alles in Ordnung", erklärt Feurhuber, warum er die Petitionen an die zuständige Gewerbebehörde weitergeleitet hat. "Das Gebiet ist wie überall in Österreich an der Autobahn als Mischbaugebiet gewidmet. Wenn ich den Bau versage, könnte mich die Firma klagen." Zudem glaubt er nicht, dass das Verkehrsaufkommen drastisch steigen würde: "Das Gebäude soll 300 Quadratmeter Lagerflächen beinhalten, da werden nicht täglich 20 Lkws zufahren. Das Verkehrsaufkommen durch die bestehende Tischlerei und die Baufirma in dieser Siedlung ist sicher größer."

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