Baubeginn
Bundesforste-Badeplatz wird saniert

Die Visualisierung zeigt,  wie das neue Gebäude mit Kiosk und Sanitäranlagen aussehen wird.
  • Die Visualisierung zeigt, wie das neue Gebäude mit Kiosk und Sanitäranlagen aussehen wird.
  • Foto: Bundesforste
  • hochgeladen von Christine Steiner-Watzinger

Die Bundesforste gestalten ihren Badeplatz in Weyregg völlig neu. Nicht allen gefällt das.

WEYREGG (csw). "Wir geben nicht auf", sagt Christoph Staufer, Gründer und Sprecher der Initiative "Rettet das Weyregger Bundesforstebad". Er lud vergangenen Samstag zu einem Protest-Badetag ein. "Wir haben an diesem Tag mehr als 300 Unterschriften gesammelt", ist der Auracher mit dem Erfolg zufrieden.

Neuer Kiosk und Sanitäranlagen

Die Bundesforste planen die Umgestaltung des öffentlichen Badeplatztes "Huthausaufsatz", der an die Gemeinde verpachtet ist. Bis zum nächsten Sommer errichten die Bundesforste neue Sanitäranlagen und einen Kiosk mit Terrasse. Das Seeufer wird renaturiert, die Liegewiese von 4.500 auf 7.200 Quadratmeter vergrößert. Die Kosten werden laut Pressesprecherin Pia Buchner insgesamt mehrere 100.000 Euro betragen. Statt dem alten, baufälligen Forsthaus errichten die Bundesforste im nördlichen Bereich des Grundstücks ein Haus mit zwei Wohnungen, die langfristig vermietet werden sollen, und 14 Metern direktem Seezugang. Dieser Bereich sei seit Jahren ohnehin gesperrt gewesen, argumentieren die Bundesforste.

Brief an Bierlein

Dies und noch vieles mehr ärgert die Initiative. Sie hat Ende August einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek verfasst. Darin wird um Unterstützung gebeten, die Seeverbauung am Attersee zu verhindern. Staufer stört, dass gesagt wird, der Platz werde größer. Das stimmt seiner Meinung nach nicht. Der Bereich beim Volleyballplatz, um den es unter anderem geht, sei auch jetzt genutzt worden. "Es wurde nie etwas investiert. Nach 20 Jahren sagt man, der Platz ist so verfallen, und man muss für die Sanierung eine Lösung finden", ärgert ihn. Die Bundesforste wollen die Sanierung mit der Verwertung des Hauses finanzieren. "Wir müssen harte Zahlen schreiben", so Buchner.
Im September beginnen die Abbrucharbeiten beim Forsthaus. Das Areal rundherum wird die bestehende Liegewiese ergänzen. Die für Badegäste nutzbare Seeuferlänge von 123 Metern bleibe de facto gleich, so die Bundesforste.

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