Scharfmacher
Chili wird immer beliebter

"Das Interesse an Chilis ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen", sagt Bezirksgärtnermeister Christoph Buttinger.
  • "Das Interesse an Chilis ist in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen", sagt Bezirksgärtnermeister Christoph Buttinger.
  • Foto: Alfred Jungwirth
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

Jetzt testen lassen: Die BezirksRundschau sucht den schärfsten Chili Oberösterreichs.

BEZIRK VÖCKLABRUCK (ju). Wer hat den schärfsten? Eine einmalige Chance für alle Chili-Liebhaber und Hobbygärtner: Für die jeweiligen Bezirkssieger stellen die OÖ Gärtner Gutscheine im Wert von je 100 Euro zur Verfügung. Der Landessieger erhält zusätzlich einen Gutschein für zehn kostenlose Messungen seiner Proben in den Labors der HTL Wels und kann bei Interesse auch gerne persönlich dabei sein.

"Der Chili hat in den vergangenen Jahren auch in unseren Breiten immer mehr Liebhaber gefunden, ist aber eher ein Männerthema", sagt Christoph Buttinger, der als Bezirksgärtnermeister Süd für die Bezirke Vöcklabruck und Gmunden zuständig ist. Chilis, botanisch der Gattung Capsicum zuzuordnen, gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind erst seit der Entdeckung Amerikas auch den Europäern bekannt.

"Habanero" für Einsteiger

Das Pflanzen von Chilis ist ein lohnendes Abenteuer. Wer seine eigenen Chilis im Garten, auf Balkon oder Terrasse heranziehen möchte, braucht geeignetes Saatgut. Das ist im Handel oder bei schon etablierten Liebhabern der scharfen Pflanzen erhältlich. "Rund um Chilis hat sich auch im Internet schon eine richtige Community zum Sammeln und Tauschen gebildet", so Buttinger. In seinem Betrieb in Lenzing bietet der Bezirksgärtnermeister zwischen zwölf und 15 verschiedene Sorten an.

Als klassische Einsteigerpflanze rät Buttinger zur Sorte "Habanero": "Damit kann man nicht viel falsch machen." Voraussetzungen fürs Gedeihen sind Bioerde und entsprechender Fruchtgemüsedünger, wie er auch für Tomaten verwendet wird. Wichtig: Chilipflanzen sind sehr wärmebedürftig. In Österreich sehr beliebt ist auch die Sorte "Cayenne", die eher zu den milderen Chilis gehört. Schließlich stehen nicht alle auf so feurige Sorten wie "Carolina Reaper", die mit mehr als zwei Millionen Scoville – mit dieser Einheit werden die Schärfe-Grade gemessen – höchste Werte erreicht.

Von Pulver bis Marmelade

Die scharfen Früchte können vielseitig verwendet und verzehrt werden. "Frisch, getrocknet, als Pulver, eingelegt, gefüllt mit Käse oder auch als Marmelade", weiß Buttinger. "Die Pflanzen sind außerdem schön anzuschauen und werden deshalb zusätzlich gerne zur Dekoration verwendet."

Chili-Freaks können ihre Produkte jetzt gratis messen lassen und dabei auch noch gewinnen. Das Gesamtergebnis der Schärfe-Messungen wird in Form einer Rangliste auf meinbezirk.at/scharfmacher veröffentlicht.

Zur Sache

Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili Oberösterreichs!

Und so wird es gemacht:

  • Selbstgezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
  • Einsenden bis 5. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt.
    HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen
    Kennwort: Chili
    Fischergasse 30, 4600 Wels
  • Formular ausfüllen: 
    Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden
Autor:

Alfred Jungwirth aus Vöcklabruck

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