Alpineinsatz am Mahdlgupf
Erschöpften Bergsteiger aus Klettersteig geholt

Ein erschöpfter Kletterer musste am Mittwoch aus dem Attersee-Klettersteig gerettet werden (Symbolbild).
  • Ein erschöpfter Kletterer musste am Mittwoch aus dem Attersee-Klettersteig gerettet werden (Symbolbild).
  • Foto: vetal1983/Fotolia
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

Nächtlicher Einsatz am Attersee-Klettersteig auf den Mahdlgupf: Weil er nicht mehr weiterkonnte, wollte ein 50-jähriger Tscheche wieder über den Klettersteig ins Tal zurück. Als er nicht am vereinbarten Treffpunkt ankam, alarmierte seine Tochter die Einsatzkräfte.

STEINBACH AM ATTERSEE. Der Mann war am Mittwoch gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit seiner 21-jährigen Tochter in den Attersee-Klettersteig auf den Mahdlgupf eingestiegen. Um etwa 18:30 Uhr konnte er im Bereich der sogenannten Schlusswand in rund 1.000 Meter Höhe nicht mehr weiter. Er beschloss, wieder ins Tal zu klettern. Seine Tochter hatte zu diesem Zeitpunkt die letzte schwierige Stelle bereits überwunden und stieg über den markierten Wanderweg ab. Die beiden hatten vereinbart, sich beim Hotel in Weißenbach zu treffen.

Kein Stirnlampe und leerer Akku

Nachdem der 50-Jährige bis 21:45 Uhr nicht beim vereinbarten Treffpunkt eingetroffen war, erstattete die Tochter Anzeige bei der Bergrettung. Ein Team des Bergrettungsdienstes stieg in den Klettersteig ein, gleichzeitig rückte eine Mannschaft der Alpinpolizei Gmunden aus und auch der Polizeihubschrauber "Libelle" aus Salzburg wurde verständigt. Bereits kurz nach dem Einstieg konnten die Bergretter Rufkontakt mit dem Vermissten herstellen. Der 50-Jährige wurde um 22:30 Uhr in einer Seehöhe von etwa 780 Metern unverletzt angetroffen. Er war nicht mit einer Stirnlampe ausgerüstet und bei seinem Handy war der Akku bereits ausgefallen. Der erschöpfte Bergsteiger wurde mittels Seilsicherung ins Tal begleitet.

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