Feuerwehr sprengt auch Bäume

Drei bis vier Bohrlöcher genügen, um einen Baum mittels Sprengung schnell und gefahrlos zu fällen.
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  • Drei bis vier Bohrlöcher genügen, um einen Baum mittels Sprengung schnell und gefahrlos zu fällen.
  • Foto: Sprengstützpunkt Pilsbach
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

BEZIRK. Hauptsächlich um dem Eisstau in Flüssen zu Leibe zu rücken, war der Sprengdienst der Feuerwehr OÖ in den 50er-Jahren ins Leben gerufen worden. "In jüngster Zeit haben wir auch Bäume gesprengt", sagt Alois Schirl, Leiter des Sprengstützpunktes im Bezirk Vöcklabruck. Dieser ist seit 1995 in der Feuerwehr Pilsbach integriert. Die Baumsprengungen haben vor allem nach den schweren Stürmen zugenommen. "Wenn sich etwa ein Stamm verzwickt oder ein abgebrochener Wipfel verfangen hat, wäre es oft zu gefährlich, herkömmlich zu schlägern", erklärt Schirl. In so einem Fall rücken die Sprengbefugten der Feuerwehr aus, von denen es im Bezirk Vöcklabruck mittlerweile 19 gibt. "Wurzelstöcke haben wir schon einige gesprengt. Das ist auch eine gute Übung für uns", erklärt Schirl. Einsatzgebiete sind auch schwer zugängliche Hänge oder Geländekanten.

Drei bis vier Bohrlöcher genügen, um einen Baum mittels Sprengung schnell und gefahrlos zu fällen.
Alois Schirl: "Das Sprengen von Baumstümpfen ist für uns auch eine gute Übung."

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