25 Jahre Frauenhaus
Geburtstag, aber kein Grund zum Feiern

Großzügige Spenderinnen und Spender wie der Zontaclub Vöcklabruck-Attersee halten dem Frauenhaus seit langem die Treue.
  • Großzügige Spenderinnen und Spender wie der Zontaclub Vöcklabruck-Attersee halten dem Frauenhaus seit langem die Treue.
  • Foto: Zonta
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

25 Jahre Frauenhaus Vöcklabruck: Die Einrichtung für Frauen in Not wurde am 24. Juni 1994 eröffnet.

VÖCKLABRUCK. Am 24. Juni ist es genau ein Vierteljahrhundert, seitdem das Frauenhaus Vöcklabruck seine Pforten geöffnet hat. Grund zum Feiern ist es freilich keiner, dass eine Einrichtung wie diese nach wie vor dringend gebraucht wird. Begonnen hat alles Anfang der 90-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Verschiedene Gruppierungen hatten verschiedene Ansätze, wie Frauen in Not geholfen werden könnte. Diese mündeten schließlich in die Gründung eines Proponentenkomitees unter dem Dach des Sozialzentrums Vöcklabruck und die Erstellung eines fundierten Konzeptes. Schließlich gab es damals oberösterreichweit nur in Linz und Wels Frauenhäuser.

Region brauchte Frauenhaus

„Vor allem die Exekutive drängte, dass man in unserer Region eine derartige Einrichtung brauche“, erinnert sich Gabi Reither, eine der „Gründermütter“ an diese Phase. So wurde ein Verein gegründet, die erste Obfrau war Liselotte Wehinger. Ein treibender Motor waren über all die Jahre die Franziskanerinnen von Vöcklabruck mit Sr. Emilie an der Spitze, die bis vor kurzem im Vorstand und penible „Finanzministerin“ war. „Ohne die Franziskanerinnen gäbe es das Frauenhaus nicht“, ist Reither überzeugt. Sie gaben und geben ideelle und finanzielle Rückendeckung.

Breite Unterstützung

Große Unterstützung kam außerdem in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten immer wieder von Spenderinnen und Spendern, Einzelpersonen ebenso wie Gruppierungen. Das Anliegen, Frauen in Not zu helfen, stellte sich rasch als „grenzüberschreitend“ heraus: Die Unterstützer kamen und kommen aus den unterschiedlichsten politischen Lagern und Konfessionen.

Hilfe rund um die Uhr

Am 24. Juni 1994 wurde das erste Frauenhaus außerhalb der beiden Ballungszentren eröffnet. Ein wichtiger Schritt der Pionierinnen von damals war der Aufbau eines Teams von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die nach Dienstschluss der Angestellten für Frauen da sind, die akut Hilfe brauchen. So ist eine 24-Stunden-Bereitschaft sichergestellt. „So traurig es ist, dass wir diese Einrichtung gebraucht haben – so froh sind wir, dass wir sie für die Frauen im Bezirk schaffen konnten“, resümiert Reither.


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