Integrationshilfe an den Volksschulen erfolgreich

Petra Wimmer, Direktorin Brigitte Peer-Schumann, Direktorin Eva Holl, Integrationshelferin Eleonora Kastern, Sozialzentrums-Obfrau Waltraud Schobermayr, Integrationshelferin Zineta Kostic (v.l.).
  • Petra Wimmer, Direktorin Brigitte Peer-Schumann, Direktorin Eva Holl, Integrationshelferin Eleonora Kastern, Sozialzentrums-Obfrau Waltraud Schobermayr, Integrationshelferin Zineta Kostic (v.l.).
  • Foto: Grüne
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

VÖCKLABRUCK. „In unseren Schulen erweist sich die Zusammensetzung der Klassen als zunehmend schwieriger. Klassengemeinschaften verändern sich während eines Schuljahres mehrmals. Kinder ziehen weg und kommen neu dazu", erklärt Direktorin Eva Holl. "Einige der zugereisten Kinder haben wenig Vorbildung, weil sie aus einem Land kommen, in dem Schulbildung wenig Stellenwert hat. Dazu kommt, dass diese Kinder bereits einen schweren Rucksack mit Schicksalsschlägen wie Krieg, Flucht und Asyllager mit sich tragen. All diese Probleme sind in Klassen mit 20 und mehr Kindern sehr schwer zu bewältigen und von einer einzelnen Lehrkraft kaum aufzufangen.“

Hilfe für Kinder und Lehrkräfte

Gemeinsam mit den Schulen und dem Verein Sozialzentrum hat Integrationsreferentin Petra Wimmer (Grüne) das Projekt „IntegrationshelferInnen“ umgesetzt. „Die IntegrationshelferInnen, darunter drei mit Muttersprache Arabisch, unterstützen die Lehrkräfte zum Beispiel durch Einzelförderung bestimmter SchülerInnen oder durch das Dolmetschen der verschiedenen Lerninhalte“, so Wimmer. „Die IntegrationshelferInnen boten den Kindern eine Bezugsperson, der sie vertrauen können und die sie versteht. Eine wertvolle Arbeit, die sowohl den Kindern als auch den Lehrkräften eine große Hilfe war“, bekräftigt Holl.

Projekt wird fortgesetzt

Der Verein Sozialzentrum hat aus Spenden die dreimonatige Pilotphase finanziert. „Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen werden wir das Projekt im neuen Schuljahr fortsetzen. Förderungsansuchen an Land und Stadt wurden gestellt“, so Obfrau Waltraud Schobermayr.

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