Lichterglanz: Sparen ja, einsparen nein

BEZIRK (sc/ju). In Linz wird heuer bei der Weihnachtsbeleuchtung gespart, mehrere Straßenzüge müssen ohne Schmuck auskommen. Hintergrund ist die angespannte Finanzsituation der Stadt. Im Bezirk Vöcklabruck setzt man großteils auf moderne LED-Technik, um die Stromkosten zu verringern. In Frankenburg kauften der Ortsentwicklungsverein „Gemeinsam für Frankenburg“ und das Wirtschaftsforum Frankenburg-Redleiten (WIFF) heuer um rund 14.000 Euro eine neue LED-Weihnachtsbeleuchtung. „Wir erhoffen uns dadurch eine Stromersparnis von 80 Prozent“, sagt Bürgermeister Franz Sieberer. In Vöcklamarkt rüstete man ebenfalls bereits auf LED-Technik um, in Mondsee sind die Hälfte der Lampen LEDs. 15.000 bis 16.000 Euro kostet der Gemeinde die Weihnachtsbeleuchtung. „Darin enthalten sind das Ausleihen einer Hebebühne, der Austausch kaputter Lampen und der Stromverbrauch“, erklärt Bürgermeister Karl Feurhuber.
In Schwanenstadt ist die Umstellung auf die Energiesparbeleuchtung bereits 2009 erfolgt. „Nicht nur die Stromkosten konnten stark reduziert werden, die Lampen sind auch robuster und haben eine längere Lebensdauer“, sagt Bürgermeister Karl Staudinger.
Rund 80 Prozent weniger Stromverbrauch verzeichnet die Bezirksstadt Vöcklabruck dank ihrer neuen Weihnachtsbeleuchtung. Sie erstrahlte im Advent 2012 zum ersten Mal. „Wir sind sparsam unterwegs“, sagt Bürgermeister Herbert Brunsteiner. Eine Innenstadt ohne Weihnachtsbeleuchtung kann er sich trotz eisernen Sparens nicht vorstellen. „Es geht dabei schließlich auch um das Ambiente, das wir als Einkaufsstadt bieten wollen.“
Glühbirnen werden noch in Frankenmarkt und St. Georgen verwendet. „Wir können uns das Umrüsten nicht leisten“, sagt der Frankenmarkter Bürgermeister Manfred Hadinger. In St. Georgen setzt man auf zeitliche Einschränkung. Die Attergaustraße erstrahlt von 5 bis 7 Uhr früh und von 17 bis 23 Uhr in weihnachtlichem Glanz.

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