Flurreinigung im Bezirk Vöcklabruck
Müllaktion: "Hui statt Pfui" startet

„Wirf nix raus!“ mahnen gelbe Pfeile am Straßenrand.
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  • „Wirf nix raus!“ mahnen gelbe Pfeile am Straßenrand.
  • Foto: BAV
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

Die BezirksRundschau unterstützt den Frühjahrsputz in den Gemeinden.

BEZIRK VÖCKLABRUCK. "Auf Distanz, aber trotzdem gemeinsam für die Umwelt", lautet in Zeiten von Corona das Motto der „Hui statt Pfui“-Kampagne. Bis Ende Mai rufen das Umweltressort des Landes und der Landesabfallverband (LAV) Freiwillige auf, bei Flurreinigungsaktionen achtlos weggeworfenen Abfall entlang von Wegen, Straßen, und Grünflächen einzusammeln.

„Das gemeinsame Aufräumen sensibilisiert die Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt und Natur. Diese jährlichen ,Frühjahrsputze’ zeigen auch, dass nach wie vor jede Menge Dreck auf unseren Wiesen, Wäldern und entlang von Straßen liegt", sagt Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder.

"Würde eine weggeworfene PET-Flasche oder Aludose einfach in der Natur liegen bleiben, würde sie über mehrere 100 Jahre eine Gefahr für Tiere und Umwelt darstellen.“ (BAV-Obmann Herbert Brunsteiner)

2019 wurden in 36 Gemeinden des Bezirkes Vöcklabruck insgesamt 2.100 Säcke mit Abfall gesammelt. „Das ergibt eine Gesamtmenge von rund 20 Tonnen“, sagt Herbert Brunsteiner, Obmann des Bezirksabfallverbandes (BAV) Vöcklabruck. "Aktionen wie Flurreinigungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung."

Pfandsystem gegen Littering

Jedes Jahr werden Tonnen an Müll an Oberösterreichs Straßen, Wegen und Wiesen achtlos weggeworfen oder liegen gelassen. Dieses Phänomen wird auch Littering genannt. Der Müll wird etwa bei der Autofahrt aus dem Fenster geworfen oder beim Spazierengehen einfach fallen gelassen. „Die Einführung eines Pfandsystems in Österreich ist eine ganz wesentliche Lösung, um das Littering und somit die zunehmende Vermüllung der Umwelt zu reduzieren. Wir wollen, dass das schädliche und achtlose Verschmutzen der Vergangenheit angehört“, fordert LAV-Vorsitzender Roland Wohlmuth.

Viele Gemeinden beteiligen sich im Zuge der "Hui statt Pfui"-Flurreinigung auch an der Anti-Littering Aktion „Wirf nix raus“. Dabei werden große Schilder oder gelbe Pfeile mit der Aufschrift „Müll“ an stark frequentierten Plätzen oder neben vielbefahrenen Straßen platziert, um auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Müll sammeln beim Spazierengehen

Während es coronabedingt im Vorjahr keine großen Flurreinigungsaktionen gegeben hat, sind es immer wieder Einzelpersonen, die hier aktiv werden. So wie Johann Holletz aus Seewalchen. Auf ausgedehnten Spaziergängen durch seine Heimatgemeinde hebt er den Müll auf, der am Wiesen- und Wegrand "entsorgt" wurde.

Nach jedem Spaziergang sind seine Taschen mit fremdem Abfall gefüllt. „Leider nehmen es manche Menschen in Sachen Umweltbewusstsein nicht so genau“, sagt Holletz. Den Abfall zu ignorieren und einfach vorbeizugehen, komme für ihn nicht in Frage. Bürgermeister Gerald Egger bedankte sich bei dem ehrenamtlichen Flurreiniger und übergab ihm eine nagelneue Müllkralle zum hygienischen und sicheren Einsammeln.

Zur Sache

• Die "Hui statt Pfui"-Kampagne findet von März bis Ende Mai statt. Es werden Abfallsäcke und Handschuhe verteilt, der Müll kann gratis entsorgt werden.
• Beim Gewinnspiel
werden unter allen teilnehmenden Kindergärten, Schulen, Vereinen, Unternehmen und privaten Gruppen Gewinnsummen zwischen 300 und 500 Euro verlost.
• Beim Gemeindewettbewerb warten als erster Preis 3.000 Euro und für den zweiten Platz 1.500 Euro.
• Alle Infos zu den Aktionen und zum Gewinnspiel findet man unter huistattpfui.at, sowie bei den Gemeinden und den Bezirksabfallverbänden (BAV).
• Eine Anmeldung eigener Sammelaktionen ist online und bei den BAV oder Gemeinden möglich.
• Die BezirksRundschau berichtet regelmäßig über Sammelaktionen im Bezirk unter: meinbezirk.at/huistattpfui

„Wirf nix raus!“ mahnen gelbe Pfeile am Straßenrand.
Johann Holletz (r.), leidenschaftlicher Spaziergänger und Flurreiniger aus Seewalchen, mit Bürgermeister Gerald Egger.
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