25 Jahre Frauenhaus Vöcklabruck
"Ohne Spenden ginge es nicht"

Haus bietet Hilfe für Frauen und Kinder in Not.
  • Haus bietet Hilfe für Frauen und Kinder in Not.
  • Foto: PantherMedia/altanaka
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

Private und Organisationen greifen dem Frauenhaus unter die Arme.

VÖCKLABRUCK. Knapp 800 Frauen und fast 900 Kinder haben seit der Gründung vor 25 Jahren im Frauenhaus Vöcklabruck Zuflucht und neue Perspektiven gefunden. Zwei Ziele prägen die Arbeit im Frauenhaus Vöcklabruck: der Schutz von Gewalt betroffener Frauen und ihrer Kinder – und das Anliegen, diesen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ermöglicht wird die Arbeit zu einem guten Teil erst durch Spenden.

„Die stetigen Verschärfungen und auch Veränderungen des Fremdenrechts machen den Einsatz für Migrantinnen sehr schwierig“, sagt Gudrun Steiner, Obfrau des Vereins „Haus für Frauen in Not im Bezirk Vöcklabruck“. Gespräche bedürfen der Vermittlung von Dolmetscherinnen. „Der Zugang zu Beihilfen und bedarfsorientierter Mindestsicherung wurde erschwert beziehungsweise sogar gestrichen“, so Steiner. „Genossenschaftswohnungen stehen nur mehr Klientinnen offen, die seit fünf Jahren ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben und davon 54 Monate Sozialversicherungszeiten vorweisen können. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es äußerst aufwändig, Perspektiven für ein Leben nach dem Frauenhaus für Betroffene von Gewalt zu finden, die legal im Lande leben.“

Krisenintervention ist Alltag

Mehr Frauen mit massiven psychischen Problemen nach Gewalterfahrungen kommen ins Frauenhaus. „Krisenintervention ist Alltag im Frauenhaus“, sagt die Obfrau. „Für Migrantinnen mit psychischen Problemen gibt es sehr wenige Therapieangebote in ihrer Muttersprache.“
Übersiedlungen in ein eigenes Domizil sind konfrontiert mit der Hürde von oft mehreren Tausend Euro Kosten – für Kaution, für Hausrat, für Möbel. „Hier sind wir auf Spenden angewiesen“, betont Steiner und bedankt sich bei allen, die dem Frauenhaus in den vergangenen 25 Jahren unter die Arme gegriffen haben.


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