Leben
Ordnungscoach hilft, Chaos zu beseitigen

"Ich liebe Aufbewahrungsboxen, auch im Kasten oder am Regal", sagt Anita Födinger-Meindl.
  • "Ich liebe Aufbewahrungsboxen, auch im Kasten oder am Regal", sagt Anita Födinger-Meindl.
  • Foto: Steiner-Watzinger
  • hochgeladen von Christine Steiner-Watzinger

Anita Födinger-Meindl liebt, was viele andere hassen: Ordnung im Haushalt schaffen.

SCHÖRFLING (csw). "Ich schaffe gerne Strukturen und Ordnung", sagt Anita Födinger-Meindl. Die 38-jährige Grafikerin hat vor kurzem ein zusätzliches Gewerbe angemeldet: Sie ist nun auch als Ordnungscoach tätig. Sie hilft anderen dabei, Systeme und Prozesse zu entwickeln, damit das Chaos nicht überhand nimmt. Der Bedarf ist da, wie ihre Erfahrung zeigt. Viele Leute würden nicht wissen, wie sie anfangen sollen.

Wegwerfen befreit

Ihr Tipp: Einen Raum oder einen Kasten vornehmen. Schauen, was man nicht mehr nutzt. "Wichtig ist, schnell zu überlegen und dem ersten Instinkt folgen", sagt Födinger-Meindl. Als Hilfestellung könne man sich die Fragen stellen: Was fühlt sich nicht gut an? Was ist besser, wenn es weg ist? Dinge, die weg sollen, in einen Müllsack werfen oder zum Weiterschenken in einen Karton geben. "Dieses Tun befreit", so Födinger-Meindl, die bei der Entscheidungsfindung hilft und für ihre Klienten auch die Entsorgung übernimmt. Danach wird der Rest strukturiert. Dabei geht die 38-Jährige ganz individuell vor. "Ich drücke niemandem ein Ordnungsystem aufs Auge. Es muss zur Persönlichkeit des Menschen passen." Die japanische Beraterin und Bestsellerautorin Marie Kondo ist daher kein Vorbild für sie. "Es darf auch ein strukturiertes Chaos sein." Ziel ist, dass die Ordnung auch hält. Födinger-Meindl rät: "Ordnungsrituale schaffen: Alles, was man herräumt, kommt auch wieder zurück." Dies sei nur am Anfang schwierig. Wichtig: Zeit dafür nehmen, etwa eine halbe Stunde jeden Tag.

Immer noch Tabuthema

Unordnung im Haushalt mache vielen Menschen Stress, vor allem berufstätigen Frauen. "Es ist nach wie vor ein Tabuthema. Ich will erreichen, dass man offen damit umgehen kann", so Födinger-Meindl.

Weitere Infos: befreit.at

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