Ort der Ermutigung für viele Flüchtlinge

Dolat, Ottilie Eder, Alfred Seyringer, Claudia Gebetsroither und Bert Hurch-Idl (v.l.) an einem "Ort der Ermutigung".
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  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

TIMELKAM. Das Armutsnetzwerk Vöcklabruck, eine Plattform von sozialen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Einrichtungen, hat kürzlich ein weiteres Mutmacherprojekt präsentiert. Die Initiative "Begegnung in Timelkam" (BIT) ist eine überkonfessionelle und überparteiliche Initiative, die Asylwerber unterstützt und mit verschiedenen Aktivitäten in die Gemeinde einbindet.
Seit Sommer 2015 nimmt sich eine Gruppe von zehn bis 15 Ehrenamtlichen um die Flüchtlinge an. "Sie werden in Arbeitsgruppen und von einem Kernteam betreut", sagt Claudia Gebetsroither. Alle zwei bis drei Wochen gibt es Sprechcafés für Männer und Frauen gemeinsam, betreut von Ottilie Eder. "Die meisten wünschen sich noch mehr Kontakt mit den Timelkamern", erzählt Eder. So wie Dolat, ein junge Flüchtling aus Afghanistan, der im Sprechcafé viel über die österreichische Kultur gelernt hat. "Fahrräder sind sehr gefragt. Wir haben eine lange Wunschliste", sagt Alfred Seyringer, der gemeinsam mit einem Kollegen für fahrbare Untersätze sorgt.
"Das Mutmachende an dieser Initiative ist, dass sie für viele Außenstehende eine Schnittstelle und ein Sprachrohr ist", betont Bert Hurch-Idl vom Armutsnetzwerk.

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