Mit Lärchenschindeln gedeckt
Pilgerrast am Jakobsweg von Anton Schönberger

Wie eine Holzknechthütte hat Anton Schönberger 2012 die Rast am Jakobsweg gebaut.
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  • Wie eine Holzknechthütte hat Anton Schönberger 2012 die Rast am Jakobsweg gebaut.
  • Foto: Simone Süss
  • hochgeladen von Jürgen Pouget

Ein Hauptweg zum Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien führt über Frankenmarkt und Vöcklamarkt. In Frankenmarkt hat Anton Schönberger ihnen eine besondere Herberge errichtet.

FRANKENMARKT. „Nichts wurde geschnitten. Alles besteht aus Rundholz“, erzählt Anton Schönberger. Er hat die Pilgerrast direkt an der 16. Etappe des Jakobsweges zwischen Vöcklabruck und Oberhofen vor bald zehn Jahren im Alleingang errichtet. Auf die Frage, wie er auf die Idee dazu kam, sagt er: “ Ich hab das einmal wo gesehen und mir gedacht das wäre ideal für die Pilger, die hier vorbeikommen, um darin zu schlafen und eine Pause zu machen.“

Mehrere Monate daran gebaut 

Schönberger hat rund dreieinhalb Monate an der vier mal vier Meter großen Hütte gearbeitet und dafür die Form einer Holzknechthütte gewählt. Die ist mit Lärchenschindeln gedeckt und bleibt so auch im Sommer angenehm kühl. Viele Pilger haben den Fußboden schon genutzt und die Nacht im Schlafsack dort verbracht. Die Erfahrung zeigt, sobald die Nächte wärmer werden, kommen auch die Pilger und die Spaziergänger entlang des Panoramaweges.

Zwei Pilgerbücher sind ausgeschrieben 

„Es ist unglaublich, von wo die Pilger herkommen“, so Schönberger. „Viele Einträge im Buch sind auf Englisch – einige auch auf Polnisch.“ Die Zahl der Pilger steige jedenfalls stetig. An schönen Tagen wären es mitunter schon acht bis zehn Wanderer, die in Richtung Salzburg unterwegs wären. Bereits zwei Pilgerbücher sind ausgeschrieben, das dritte wurde bereits begonnen. Ein eigener Stempel mit Pilgermuschel samt Aufschrift „Pilgerrast Unterrain Frankenmarkt“ liegt neben dem Pilgerbuch. Schönberger stellt während der Pilgerzeit immer wieder Mineralwasser in die Hütte, denn: „Wenn sich die Pilger schon die Mühe geben, diesen Weg zu gehen, viele Höhenmeter zurückzulegen und zu schwitzen, wissen Sie wie man sich dann freut, wenn man etwas zu trinken bekommt?“

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