Sabine Watzlik ist Managerin des Jahres 2017 der Klima- und Energie-Modellregionen

Von links: Bettina Bergauer (BMLFUW), Sabine Watzlikr, Günther Rampitsch, (KEM-Manager im Energieparadies Lavanttal), Gerhard Pausch (KEM Seenland/Gewinner KEM Projekt des Jahres 2016), Christoph Wolfsegger (Programm Manager Klimafonds), Gerfried Koch (KEM Baden/KEM Manager des Jahres 2015).
  • Von links: Bettina Bergauer (BMLFUW), Sabine Watzlikr, Günther Rampitsch, (KEM-Manager im Energieparadies Lavanttal), Gerhard Pausch (KEM Seenland/Gewinner KEM Projekt des Jahres 2016), Christoph Wolfsegger (Programm Manager Klimafonds), Gerfried Koch (KEM Baden/KEM Manager des Jahres 2015).
  • Foto: Robert Koch
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

BEZIRK. Bereits seit acht Jahren arbeitet die Betriebswirtin Sabine Watzlik in der Klima- und Energie-Modellregion Vöckla-Ager dafür, dass nachhaltige, klimaschonende Energie- und Mobilitätsprojekte umgesetzt werden. Vöckla-Ager ist eine von insgesamt 91 österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen mit 811 Gemeinden und 2,3 Millionen Einwohnern.
Realisiert hat die Region bereits zahlreiche Projekte – unter anderem wurde für die Eishalle in Vöcklabruck ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt. Es beinhaltet wesentliche Maßnahmen zur Energieeffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien und nachhaltige Bewirtschaftung. „Wir arbeiten in der Modellregion konsequent für die Klimaziele Oberösterreichs – bis 2030 wollen wir Energieautonomie erreichen. Da muss man in auf allen Ebenen anpacken – jeder Einzelne muss einen Beitrag leisten“, so Watzlik.

Erfolgreiche "Energiedetektive"

Besonders engagiert zeigen sich dabei die von ihr ins Leben gerufenen „Energiedetektive“. Was als Projekt für einen Monat in der Neuen Mittelschule Neukirchen an der Vöckla gestartet wurde, ist mittlerweile eine fixe Einrichtung geworden. Die Schülerinnen und Schüler spüren Energieverschwendung an der Schule auf. Sie kontrollierten beispielsweise, ob nach der letzten Stunde in allen Klassen die Lichter ausgeschaltet wurden und ob richtig gelüftet wird. „Mittlerweile leisten die Detektive sogar Überstunden. Es ist schön zu sehen, wie sich das Bewusstsein der Kinder für Energie- und Klimathemen verändert hat“, ist Watzlik stolz. Für die nächsten Jahre hat sich Sabine Watzlik gemeinsam mit ihrem Team noch einiges vorgenommen. So stehen ein Radwegenetz, Sharing-Konzepte für E-Autos und Projekte mit Gewerbebetrieben und in der Landwirtschaft auf dem Programm.

Umweltminister Andrä Rupprechter: „Österreichs Klima- und Energie-Modellregionen sind eine Erfolgsgeschichte, die auch international hohe Anerkennung findet. Sie nutzen regionale Energieressourcen und setzen Energieeffizienzmaßnahmen um und generieren so Wertschöpfung in Österreich. Ich gratuliere Sabine Watzlik herzlich zu dieser Auszeichnung.“

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