Salzkammergut Klinikum: Kinderschutz beginnt im Mutterleib

Wolfgang Haunschmidt, Oberarzt an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck.
  • Wolfgang Haunschmidt, Oberarzt an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck.
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  • hochgeladen von Maria Rabl

VÖCKLABRUCK. Stress, seelische Traumata, aber auch Gewalt und Suchtprobleme in der Schwangerschaft haben gravierenden Einfluss auf das ungeborene Kind. Mit der Initiative „Kinderschutz beginnt im Mutterleib“ will die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Salzkammergut-Klinikums Vöcklabruck hier ein niederschwelliges Angebot für betroffene Familien ins Leben rufen. Voraussetzung für einen umfassenden Kinderschutz ist die gute Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, mit niedergelassenen Ärzten sowie Institutionen wie der Kinder- und Jugendhilfe oder den „Frühen Hilfen“ der Gebietskrankenkasse. „Unsere Erfahrung zeigt, dass es oftmals sehr schwierig ist, die psychische Belastung von werdenden Müttern zu erkennen. Der Tod eines Angehörigen, prekäre finanzielle Bedingungen und andere Faktoren führen zu Stress in der Schwangerschaft, der natürlich mit der Geburt nicht plötzlich aufhört“, sagt Oberarzt Wolfgang Haunschmidt. "Im Bedarfsfall möchten wir sie positiv unterstützen, da uns bewusst ist, dass wir damit spätere körperliche, psychiatrische oder psychosomatische Beschwerden bei Kindern vermeiden können.“

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