Rettungseinsatz
Ungeplante Hausgeburt: Oskar wollte nicht mehr warten

Notarzt Dominik Födinger, die Eltern Ramona und Simon mit Oskar im Arm und Rettungssanitäter Johannes Schön (v.l.).
  • Notarzt Dominik Födinger, die Eltern Ramona und Simon mit Oskar im Arm und Rettungssanitäter Johannes Schön (v.l.).
  • Foto: OÖRK/Huber
  • hochgeladen von Jürgen Pouget

Keine Viertelstunde nach Eintreffen der Rotkreuzsanitäter war Oskar schon auf der Welt. Notfallsanitäter und Notarzt kamen gerade rechtzeitig, um die letzten Geburtsminuten zu begleiten und die Nabelschnur zu durchtrennen.

LENZING. Nur zehn Minuten nachdem der Anruf beim Roten Kreuz eingegangen war, eine werdende Mutter müsse ins Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck gebracht werden, waren die Rettungssanitäter Lorenz Schimpl und Johannes Schön bereits an Ort und Stelle. Wider Erwarten jedoch nicht schnell genug, denn der Transport konnte gar nicht mehr gemacht werden. „Alles ging verdammt schnell“, erzählt Rettungssanitäter Lorenz Schimpl zum Geburtsverlauf. Keine Viertelstunde würde vergehen, bis Oskar auf die Welt kam. 

Aufregung im Mehrgenerationenhaus 

Das Mehrgenerationenhaus in Lenzing stand in heller Aufregung. Neben den werdenden Eltern waren auch Oma und Opa und die Uroma anwesend. Nur Oskars älterer Bruder verschlief die ganze Aufregung. Für die beiden Rettungssanitäter war die Nacht auch besonders, wie Johannes Schön erzählt: „Ich hatte schon so viele dramatische Einsätze mit Reanimationen, und leider auch mit Todesfällen. Lorenz und ich sind seit unserem Rettungssanitäter-Kurs ganz ganz enge Freunde. Wir hatten uns drei Monate nicht gesehen. Ich hatte zuvor noch nie eine Geburt begleitet, aber Lorenz und ich hatten uns darauf geeinigt, dass ich die Unterstützung bei der Geburt leiste während Lorenz das Organisatorische gemacht hat.“

Alles ist gut gegangen 

Rettungssanitäter Schimpl war überrascht, wie dringend es das Baby hatte: „Von mir aus hätte er sich ein wenig mehr Zeit lassen können. Dann hätten wir fast noch gemeinsam Geburtstag feiern können. Der kleine Mann kam ja am 30. Mai kurz vor Mitternacht zur Welt und ich bin am 2. Juni geboren. So eine Geburt ist ein ganz besonderes Erlebnis. Wenn sich alle Hoffnungen erfüllen, alles gut geht, Baby und Mutter gesund sind, der erste Schrei ertönt – das ist das Beste was es gibt!“

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