Reh, Hirsch, Wildschwein & Co.
Wild in vielen Varianten

Sarah Quatember und ihr Mann Silvio bieten seit dem Frühjahr ihre Wildspezialitäten auch auf Märkten ein.
  • Sarah Quatember und ihr Mann Silvio bieten seit dem Frühjahr ihre Wildspezialitäten auch auf Märkten ein.
  • Foto: Jungwirth
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

Sarah und Silvio Quatember sind leidenschaftliche Jäger und kreieren Wildspezialitäten.

SEEWALCHEN. Wildbret gilt als hochwertiges Lebensmittel direkt aus der Natur. Es enthält leicht verdauliches Eiweiß, hat einen geringen Fettanteil, wenig Cholesterin – und es schmeckt ausgezeichnet. Wild hat längst nicht mehr nur im Herbst Saison. "Wir bieten unsere Produkte das ganze Jahr über an", sagt Sarah Quatember (30) aus Seewalchen. Mit ihrem Mann Silvio (37) betreibt sie seit Mai einen Einzelhandel mit Wildspezialitäten. Als zweites Standbein, denn von Beruf sind beide Polizisten.
Schon seit längerem bejagen die Quatembers gemeinsam mit acht anderen Weidmännern das Revier des Stiftes Schlägl am Hongar. "Wir kaufen das Wild heraus und achten streng darauf, dass alle Tiere aus der Region und nur aus freier Wildbahn kommen", betont die Seewalchenerin.

Wildverhackert ist ein Renner

Als leidenschaftliche Köchin zaubert Sarah auch immer wieder köstliche Wildgerichte auf den Teller. "2018 haben wir erstmals eine Hirschwurst gemacht. Die ist so gut angekommen, dass wir uns entschlossen haben, mehr daraus zu machen", erinnert sie sich. Neben Wildbret von Reh, Hirsch, Gams und Wildschwein gibt es Würste, Grillspezialitäten wie Steaks und Bratwürstel ebenso wie Leberknödel, Leberkäse und Wildsülzchen. Zu einem Renner entwickelte sich Wildverhackert mit Wollschweinspeck unter dem Motto "Wild trifft Wolle". Produziert wird bei Markus Prielinger in der Fleischhauerei Kinast in Laakirchen, verkauft über Direktvermarktung und auf Märkten.

Sarah Quatember selbst ist ein Fan von kurz Angebratenem. Ihr Tipp: "Einen ausgelösten Rehrücken mit Speck ummanteln, salzen, pfeffern und mit etwas Rosmarin würzen. Nach dem Anbraten noch für etwa zehn bis 15 Minuten ins Rohr geben. Als Beilage eignen sich Speckfisolen, Rotkraut oder ein herbstliches Kürbisgemüse."

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