Arm trotz Einkommen

VÖCKLABRUCK (sc). 364 Vöcklabrucker beziehen derzeit die bedarfsorientierte Mindestsicherung. "Erschreckend ist, dass darunter auch Lohnbezieher sind", sagt Martina Obermaier, Bezirksstellenleiterin der Arbeiterkammer. 61 von diesen 364 Personen würden arbeiten, aber so wenig verdienen, dass sie Anspruch darauf haben. "Dieser Anteil steigt, das muss die Alarmglocken schrillen lassen", so Obermaier. Sie verweist auf Amerika, wo viele Menschen mehrere Jobs brauchen, um über die Runden zu kommen. Im Bezirk Vöcklabruck sind 60 Prozent der Mindestsicherungs-Bezieher weiblich. Anspruch hat, wer weniger als 843 Euro netto verdient (Alleinstehende).
"Immer mehr Leute sagen uns, sie kommen mit ihrem Einkommen nicht aus", erklärt Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer OÖ. Die Löhne seien schwach bis gar nicht gestiegen. Kalliauer fürchtet, dass dadurch ein Kaufkraftverlust schlagend wird. Jeder vierte Beschäftigte im Bezirk Vöcklabruck verdiente im Jahr 2011 weniger als 1280 Euro brutto im Monat. Männer kamen im Durchschnitt auf 2362 Euro brutto, Frauen auf 1376.

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