Dank Wahlkarten ÖVP im Bezirk knapp vorne

In Attnang-Puchheim, Heimat von Maria Fekter, gab es für die ÖVP 12,92 Prozent.
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  • In Attnang-Puchheim, Heimat von Maria Fekter, gab es für die ÖVP 12,92 Prozent.
  • Foto: Helmut Klein
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

BEZIRK (ju/sc). Am Sonntag war noch die SPÖ voran, nach Auszählung der Wahlkarten (Stand: Montag, 30. September) zeigt sich folgendes Ergebnis für den Bezirk:
SPÖ 25,47 Prozent (–1,99)
ÖVP 25,87 Prozent (–0,92)
FPÖ 23,10 Prozent (+0,65)
BZÖ 3,51 Prozent (–5,68)
Grüne 11,75 Prozent (+2,66)
Team Stronach 4,88 Prozent
NEOS 3,31 Prozent

„Ein äußerst erfreuliches Ergebnis“, sagt FPÖ-Spitzenkandidat, Nationalratsabgeordneter Heinz Hackl. Die FPÖ wurde in fünf Gemeinden stimmen-
stärkste Partei. In Seewalchen, der Heimatgemeinde Hackls, errang sie 26,4 Prozent. Die Gründe des Erfolgs? „Das große Engagement unserer Ortsparteien und freiwilligen Mitarbeiter sowie die gemäßigte Linie der Bundespartei und klare Inhalte – auch die oft ins Lächerliche gezogene Nächstenliebe“, so Hackl. „Damit haben wir vielleicht im ländlichen Raum mehr Wähler angesprochen.“
Ehrgeizige 15 Prozent hatten Leo Steinbichler und sein Team Stronach angepeilt. 5,7 Prozent sind es geworden, 4,88 im Bezirk Vöcklabruck. „Das ist schon okay, auch wenn wir im Bezirk leicht unter dem Bundesergebnis liegen“, so Landesspitzenkandidat Steinbichler.

Kein Mandat für Hindinger
Nicht erreicht hat Stefan Hindinger (Grüne) sein Ziel, in den Nationalrat zu kommen. Enttäuscht? „Ja“, sagt der Spitzenkandidat aus Vöcklabruck. „Es war aufgrund der Umfragen ziemlich realistisch.“ Hindinger glaubt, dass seine Partei zuletzt noch relativ stark an die NEOS verloren hat. Positiv sei, dass die Grünen im Bezirk und im Wahlkreis endlich zweistellig sind. In der Stadt Vöcklabruck schafften sie 15 Prozent.
„Zweimal enttäuscht“ ist Manfred Schaurecker aus Timelkam, BZÖ-Spitzenkandidat im Hausruckviertel. „Weil wir nicht über vier Prozent gemacht haben und SPÖ und ÖVP wieder die Mehrheit haben.“
Man sei mit einem blauen Auge davongekommen, kommentiert ÖVP-Bezirksobmann Anton Hüttmayr das Wahlergebnis. „Positiv ist, dass wir im Bezirk stimmenstärkste Partei sind.“ Er hoffe, dass die Bundes- VP und die SPÖ die Zeichen der Zeit erkannt haben. „Man darf jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“
Bei der Gampernerin Daniela Holzinger (25) überwiegt trotz der SP-Verluste die Freude über ihren Einzug in den Nationalrat. „Dort, wo wir den Kontakt zu den Menschen gesucht haben, konnten wir dem negativen Trend entgegenwirken“, sagt Holzinger. „Den direkten Bürgerkontakt suchen und die Anliegen der Menschen im Bezirk ernstnehmen – das habe ich mir auch für die kommenden fünf Jahre vorgenommen.“

Weitere Infos zur Wahl: http://www.meinbezirk.at/voecklabruck/politik/oevp-ist-wahlkartensieger-im-bezirk-d710500.html

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