St. Lorenz: Kampf ums Bürgermeisteramt

Peter Hiller (Grüne), Thomas Herbst (FPÖ) und Andreas Hammerl (ÖVP) stehen am Sonntag zur Wahl.
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  • Peter Hiller (Grüne), Thomas Herbst (FPÖ) und Andreas Hammerl (ÖVP) stehen am Sonntag zur Wahl.
  • Foto: Peter Fischbacher, August Schwertl, Hammerl
  • hochgeladen von Maria Rabl

ST. LORENZ. Nach dem Rücktritt von Johannes Gaderer (ÖVP) im Jänner wird am Sonntag, 10. Juni, in St. Lorenz ein neuer Bürgermeister gewählt. Dieser Wahl stellen sich Andreas Hammerl (ÖVP), Thomas Herbst (FPÖ) und Peter Hiller (Die Grünen).

Bessere Zusammenarbeit im Gemeinderat

Alle drei Kandidaten betonen dabei, dass ihnen nach den Unstimmigkeiten der letzten Monate eine bessere Zusammenarbeit im Gemeinderat wichtig sei. „Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Mensch bin, der das Verbindende vor das Trennende stellt. Diesen neuen Stil möchte ich als Bürgermeister auch in unserer Gemeindepolitik verankern und damit St. Lorenz wieder auf Kurs bringen", meint etwa Hammerl.

Sein Ziel ist es, die Wahl bereits im ersten Durchgang zu gewinnen. Wird er Bürgermeister, möchte er vor allem seine guten Kontakte zu den Nachbarbürgermeistern und speziell zur Landesregierung rund um Landeshauptmann Thomas Stelzer zum Wohle seiner Heimat einsetzen.

ÖVP-Bürgermeister unterstützen Hammerl

„St. Lorenz hat viele Projekte, die wir allein nicht stemmen können. Deshalb sind wir auf die wohlwollende Unterstützung des Landes angewiesen. Hier möchte ich als Brückenbauer nach Linz agieren, um damit für St. Lorenz möglichst viel herauszuholen“, sagt der ÖVP-Kandidat. Unterstützung findet er bei den ÖVP-Bürgermeistern aus den anderen drei Mondseelandgemeinden: "Die wichtigen Entscheidungen fallen im Gemeinderat – dort kann sich Andreas auf eine starke ÖVP-Mehrheit verlassen."

FPÖ und Grüne gegen festgefahrene Strukturen

Herbst und Hiller betonen hingegen, dass sie festgefahrene Strukturen aufbrechen möchten. Beide hoffen auf eine Stichwahl und sehen die Raumplanung als große Herausforderung in der Gemeinde. „Erstens bin ist selbst zutiefst davon überzeugt, dass St. Lorenz neue Wege gehen muss, einen politischen Neustart braucht. Zweitens haben mich viele Bürger von dieser Kandidatur überzeugt“, sagt Hiller.

Kontrolle im Prüfungsausschuss

Er legt großen Wert auf eine genaue Kontrolle durch den Prüfungsausschuss, wie sie zuletzt zum Rücktritt des Bürgermeisters geführt hat: „Es darf nie wieder solche Vorkommnisse und Verfehlungen in St. Lorenz geben." Unterstützt wird er dabei vom Grünen Landtagsabgeordneten Gottfried Hirz: „Er hat das Format und die Kompetenzen, das Amt des Bürgermeisters optimal auszuüben“.

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