Attergau macht Aufstiegsfrage in 1. Klasse Süd wieder spannend

Attergaus Doppeltorschütze Johannes Hemetsberger inmitten der Regauer Pasic und Spiessberger.
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  • Attergaus Doppeltorschütze Johannes Hemetsberger inmitten der Regauer Pasic und Spiessberger.
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Obwohl dieses Spiel wegen der Schlechtwetterabsage am vergangenen Wochenende an einem Mittwochabend ausgetragen werden mußte, kamen trotzdem ca. 250 Zuseher ins Attergaustadion um das Spiel zwischen Tabellenführer Union Regau und dem USC Attergau mitzuverfolgen.

Und die Riedl-Elf kam auch sehr munter auf das Spielfeld und machte gleich von Beginn an ein sehr druckvolles Spiel durch eine immense Laufleistung. Die Gäste aus Regau waren sich in der Abwehr sehr oft uneinig und aus solchen Fehlern resultierte auch die baldige 2:0 Führung Attergaus. Johannes Hemetsberger konnte in der 13. und 16. Minute solche Mißgeschicke ausnützen und sich vom heimischen Publikum feiern lassen.

Als dann auch noch Daniel Breitwieser in der 30. Minute das 3:0 für den USC Attergau markierte, dachte niemand, daß dieses Spiel noch knapp werden könnte. Aber nur drei Minuten später konnte Regau durch Benjamin Troppmair auf 1:3 verkürzen. Er konnte Attergaus Tormann Martin Eder, welcher sich etwas zu weit aus seinem Tor gewagt hatte, überheben und ins Tor treffen. Nun fand der Tabellenführer deutlich besser ins Spiel und konnte sogar kurz vor der Pause noch durch einen Foulelfmeter auf 2:3 stellen. Herbert Linimair verwandelte diesen in Minute 44 souverän.

Nach der Pause entwickelt sich ein gutes und spannendes Spiel, bei dem zuerst Regau mehr Vorteile hat, aber den Ausgleich nicht nützen kann. Bei Attergau wechseln Sonne und Schatten. Nach teilweise herrlichem Kombinationsspiel gibt es aber immer wieder Leerläufe. Aber je länger diese zweite Halbzeit dauert, desto mehr greifen die Heimischen das Tor des Tabellenführers an. Wie schon in den vergangenen Spielen ist auch diesmal die Abschlußschwäche Attergaus ausschlaggebend, daß man keinen höheren Sieg einfährt.

In der 90. Minute gibt es dann auch noch eine rote Karte zu sehen: Der in der 68. Minute eingewechselte Pascal Hutterer wird nach der Notbremse an einem durchbrechenden Attergauer Stürmer völlig zurecht unter die Dusche geschickt. Dies hätte eigentlich auch bereits vorher dem Regauer Peparim Dauti passieren müssen nach einer Tätlichkeit an einem Gegenspieler. Schiedsrichter Wagner zückte bei diesem Vergehen nur die gelbe Karte. Trainer Ralph Dotter reagierte daraufhin sofort und nahm Dauti aus dem Spiel und brachte dafür eben den späteren Rotsünder Pascal Hutterer.

Die junge Attergauer Mannschaft ist somit die einzige, die in beiden Spielen gegen den wahrscheinlichen Meister Regau gewinnen konnte. Dies ist auf eine sehr kompakte Mannschaftsleistung zurückzuführen, wo jeder für jeden gekämpft hat.

Für Attergaus Trainer Stefan Riedl, aber auch für die Zuseher war es unerklärlich warum der Schiedsrichter genau 8 Minuten nachspielen ließ, obwohl es keinen Grund dafür gegeben hat. Und für Unmut unter den Zuschauern sorgte auch etlichemal Regaus Linienrichter Alfred Radlingmayer, der dem Referee noch so klare Abseitsstellungen nicht anzeigte. Mit einer solch unfairen Einstellung tut man dem Fußball nichts gutes und bringt auch die eigene Mannschaft in ein schiefes Licht.

Wo: Attergaustadion, 4880 Sankt Georgen Im Attergau auf Karte anzeigen
Autor:

Karl Kernmayer aus Vöcklabruck

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