Radsport
Bayer startet bei WM

Tobias Bayer (l.) konnte beim U-23-Giro einige Top-Ten-Plätze einfahren, bevor ihn ein Magen-Darm-Infekt stoppte.
  • Tobias Bayer (l.) konnte beim U-23-Giro einige Top-Ten-Plätze einfahren, bevor ihn ein Magen-Darm-Infekt stoppte.
  • Foto: Elisa Haumesser
  • hochgeladen von Jürgen Löberbaur

Tobias Bayer startet erstmals beim Straßenrennen der Rad-Weltmeisterschaft der Elite in Imola.

STRASS. Tobias Bayer aus Straß im Attergau zählt zum elfköpfigen Aufgebot des österreichischen Nationalteams bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft vom 24. bis 27. September in Imola. Ebenfalls nominiert gewesen wäre der gebürtige Schwanenstädter Lukas Pöstlberger. Wegen eines Bienenstiches im Rachen während der drittletzten Etappe bei der Tour de France musste er seine Teilnahme kurzfristig absagen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es auch für den 20-jährigen Tobias Bayer eine Saison mit vielen Trainings-, aber wenig Rennkilometern. "Ich wäre bereits im April für die Eintagesklassiker gut vorbereitet gewesen. Die Corona-Pause habe ich gut genutzt und viel trainiert. Die ersten Rennen waren erst wieder Ende Juli in Slowenien, wo ich den sechsten Platz erreicht habe", sagt der U-23-Staatsmeister.

Starke Leistung beim U-23-Giro

Beim Giro Ciclistico d’Italia, also dem U-23-Rennen des Giro d'Italia, überzeugte der 20-Jährige mit einigen Top-Ten-Ergebnissen. "Auf der dritten Etappe herrschten richtig schlechte Bedingungen. 50 Kilometer vor dem Ziel habe ich mich mit fünf weiteren Fahrern abgesetzt. Leider wurde ich im Zielsprint nur Dritter, dafür sicherte ich mir das Bergtrikot", so Bayer, der auf der vorletzten Etappe die Segel streichen musste. "Auf der fünften Etappe habe ich gemerkt, dass irgendwas mit mir nicht stimmt. Die sechste Etappe war zwar eine Flachetappe, aber ich war aufgrund eines Magen-Darm-Infekts am Limit. Am siebenten Tag musste ich endgültig aufgeben."

WM kann kommen

Nach dem Giro standen für den 20-Jährigen einige Tage Ruhe auf dem Programm, ehe es mit dem Nationalteam zum Nations Grand Prix ging. "Ich war nach dem Infekt zwar noch nicht bei 100 Prozent, aber ich war ganz gut drauf. Da habe ich auch erfahren, dass ich im Kader für die Weltmeisterschaft bin", freut sich der Shootingstar bereits auf die bevorstehende Aufgabe.
Dreh- und Angelpunkt bei der WM ist die frühere Formel-1-Rennstrecke in Imola, welche der Start- und Zielbereich sein wird. Bis zu 14 Prozent steile und jeweils 2,7 Kilometer lange Hügel verwandeln den 28,8 Kilometer langen Parcours zu einem der schwersten WM-Kurse der Geschichte. Insgesamt haben die Männer 259,2 Kilometer zu absolvieren.

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