Arbeiterkammer erstritt Abfertigung

BEZIRK. Bis zum Obersten Gerichtshof musste die Arbeiterkammer Oberösterreich gehen, um einer Arbeitnehmerin zu ihrer rechtmäßigen Abfertigung zu verhelfen. Die Frau hatte 14 Jahre lang in einer Arztpraxis gearbeitet. Nach jahrelanger Vollzeitbeschäftigung reduzierte sie die Arbeitszeit auf 15 Wochenstunden, als sie Mutter wurde. Schließlich endete das Dienstverhältnis durch eine einvernehmliche Auflösung. Dabei erhielt sie jedoch nur die Abfertigung auf Basis einer 15-Stunden-Woche. Bei einer Arbeitszeitreduzierung wegen Mutterschaft müsse aber ein Durchschnitt berechnet werden, so die Arbeiterkammer. Da die Arbeitgeberin eine Nachzahlung verweigerte, ging der Fall vor Gericht. Die Arbeitnehmerin bekam eine Abfertigung von 17.269 Euro zugesprochen und die Arbeitgeberin musste sämtliche Verfahrenskosten bezahlen.

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