Peneder: Neuorientierung kostet 110 Mitarbeitern Job

Generationenwechsel bei Peneder-Holding. Die neue Geschäftsführung stellt die Produktion von Stahlkonstruktionen ein.

ATZBACH. Karl und Franz Peneder ziehen sich aus der Geschäftsführung der Peneder-Holding zurück. Beide Eigentümer bleiben dem Unternehmen jedoch in beratender Funktion erhalten. Die operative Verantwortung übernimmt ein Geschäftsführungsteam, das von Christian Peneder und Helmut Bergmayr angeführt wird. Christian Peneder, Sohn von Eigentümer Franz Peneder, ist seit 1998 im Unternehmen und führt seit 2009 die Sparte Bau. Helmut Bergmayr, der seit 1995 für Peneder tätig ist, leitet seit 2009 die Geschäfte der Sparte Feuerschutz. Das neue Führungsteam stellt strategische Weichen: Während die Innovationskraft und die Dienstleistungsqualität in den Sparten Feuerschutz und Bau weiter ausgebaut werden, wird die Sparte Stahl neu strukturiert. Peneder stellt die Produktion von Stahlkonstruktionen ein.
110 von aktuell 520 Mitarbeitern müssen gehen rund 20 davon in Atzbach, der Rest am Standort St. Martin im Innkreis. Wir können unser Profil nur über innovative Produkte und hervorragende Dienstleitungsangebote schärfen, nicht aber im Preiskampf der Stahlbranche, begründen Chris-tian Peneder und Helmut Bergmayr ihre Entscheidung. Gegen Konkurrenten, die außerhalb Österreichs produzieren, können wir nicht bestehen. Stattdessen wollen sie den Service- und Entwicklungsvorsprung beim Bogendach sowie in den Sparten Feuerschutz und Bau weiter ausbauen. Dort sei es in den letzten Jahren gelungen, die Wertschöpfungskette zu verlängern. Neben Brandschutzlösungen aus
Stahl, Aluminium, Glas, Holz und Textilien bietet Peneder feuerfeste Außenfassaden und Dächer aus Glas. Auch die Sparte Bau wurde ausgebaut. Von der Grundstückssuche über die Genehmigungsverfahren, die Planung effizienter Energiekonzepte, die Koordination bis zur Nachbetreuung der Immobilie übernimmt Peneder das gesamte Baumanagement. Im laufenden Geschäftsjahr peilt das Unternehmen einen Umsatz von rund 105 Millionen Euro an.

Autor:

Bezirksrundschau Vöcklabruck aus Vöcklabruck

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