Ehrenamt
Rückenwind für Helfer

Der Bus der Firma Pöllmann & Partner ist unter anderem als Bergrettungsfahrzeug im Einsatz.
  • Der Bus der Firma Pöllmann & Partner ist unter anderem als Bergrettungsfahrzeug im Einsatz.
  • Foto: Pöllmann & Partner
  • hochgeladen von Christine Steiner-Watzinger

Egal ob Bergrettung oder Feuerwehr: Viele Firmen unterstützen Ehrenamtliche bei Einsätzen.

BEZIRK (csw). Ehrenamtlich Tätige sind bei Unternehmen beliebt: "Es sagt etwas über die Person aus", meint Geschäftsführer Karl Pöllmann vom Energiespar-Installateur Pöllmann und Partner mit Standorten in Frankenburg und Zell am Moos. "Wenn jemand sich für solche Sachen hergibt, hat er eine gute Einstellung und ist auch so zugänglich."

Das Unternehmen unterstützt Ehrenamtliche gerne. Es ist selbstverständlich, dass der Mitarbeiter, der bei der Bergrettung Mondseeland aktiv ist, den Firmenbus für Einsätze verwenden kann. Für die Unterstützung der Feuerwehr erhielt Pöllmann kürzlich die Florian-Ehrenmedaille in Bronze. "Mein Sohn und ich sind selber bei der Feuerwehr. Wenn die Sirene geht, können die Mitarbeiter losrennen – da gibt es keine Debatte".

Viele Spenden für Bergrettung

Andreas Widlroither, Ortstellenleiter der Bergrettung in St. Lorenz, stellt den Unternehmen in der Region generell ein sehr gutes Zeugnis aus: "Es funktioniert hervorragend. Ich habe noch nie von Kameraden mitbekommen, dass sie in der Arbeit nicht wegkönnen. Im Gegenteil: Wir bekommen viele Spenden."

Die Raiffeisenbank habe zum Beispiel Funkgeräte finanziert. Wie oft werden die Bergretter gebraucht? "Das ist überschaubar", sagt Widlroither. Zu Einsätzen unter der Woche am Tag komme es nur zweimal im Jahr. "Meistens sind sie am Abend. Da haben die Leute frei." Im Vorjahr rückte die Bergrettung Mondseeland zu 13 Einsätzen aus, davon zwei am Klettersteig Drachenwand.

Einsätze oft in der Arbeitszeit

Die Bergrettung in Steinbach verzeichnet pro Jahr zwischen 20 und 25 Einsätze, heuer sind es bis jetzt acht. "Meistens sind die Einsätze in der Arbeitszeit", erklärt Ortsstellenleiter Stephan Santner, der beim Betonwerk Nöhmer arbeitet. "Ich habe mit meinem Chef ausgemacht, dass ich jederzeit hin kann", sagt er.

Auch andere Arbeitgeber wie die Gemeinde Steinbach und das Autohaus Föttinger würden dies so handhaben. "Das ist kein Problem in der Firma", bestätigt Gottfried Zopf, Serviceleiter im Autohaus und ehrenamtlich Diakon.

Autor:

Christine Steiner-Watzinger aus Vöcklabruck

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