08.02.2017, 20:00 Uhr

"Nicht zu eng planen"

Während kinderlose Paare lieber im Frühjahr oder Herbst heiraten, bevorzugen Familien einen Termin in den Ferien. (Foto: Alois Humer)

Claudia Streibl vom Gasthof Frodlhof gibt Brautpaaren Tipps für eine gelungene Hochzeitsfeier.

NEUKIRCHEN (rab). "Für Dekoration wird immer mehr Geld ausgelegt", weiß Claudia Streibl vom Frodlhof in Neukirchen. In dem Gasthof finden vor allem große Hochzeitsfeiern ab etwa 100 Personen statt.

Wiesenblumen und Gastgeschenke

"Anstelle von klassischen Blumengestecken sind derzeit pastellfarbene Wiesenblumen sehr beliebt", beschreibt Streibl den aktuellen Trend bei der Tischdeko. Aufwändiger werde auch das Menü: "Es sollte für jeden Gast etwas dabei sein, also auch vegetarische und vegane Alternativen. Zudem gibt es nach der Suppe oft noch ein Vorspeise, dann die Hauptspeise und zum Abschluss die Hochzeitstorte." An Beliebtheit verliere das Brautstehlen, so Streibl: "Bis vor zwei Jahren gehörte es zu fast jeder Hochzeit dazu, heute wollen das viele Brautpaare nicht mehr." Dafür möchten sie den Gästen etwas zurückgeben. "Gastgeschenke, wie selbstgemachte Marmeladen, Lebkuchenherzen oder ähnliches, werden immer häufiger."

Den Tag genießen

Gerade bei großen Feiern rät Streibl dazu, genug Zeit einzuplanen: "Wenn 200 Gäste gratulieren, kann das schon eine Stunde dauern." Deshalb empfiehlt sie, bereits um 16 Uhr im Gasthaus anzukommen. Zudem sollten sich Brautpaare rechtzeitig Tipps vom Wirt holen: "Wir treffen uns meist vier bis sechs Monate vor der Hochzeit mit den Paaren zu einer Besprechung." Doch auch wenn ein genauer Ablaufplan wichtig ist, sollte man entspannt bleiben. "Das Wichtigste ist, dass man den Tag genießt", betont Claudia Streibl.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.